V o r r e d e.
Indem ich mit dem gegenwärtigen Vierten Bande diese Uebersetzung einerBefestigungskunst beendige, die von der bisher allgemein betretenen Bahnab weicht, und ihre Stärke auf das gänzliche Verwerfen der Bollwerke und aufeine minder gewöhnliche Aufstellung des Geschützes gründet, bin ich meinenLesern die Bemerkung schuldig, dafs Montalemberts hier aufgestellte Grund-sätze keinesweges neu und unerhört, sondern früher schon von verdientenKriegsbaumeistern ausgesprochen waren. Zader (Verstärkte Festung,Stockholm 1691) begründet seine Anordnung des bedeckten Weges auf fol-gende Sätze:
1) Alle Werke einer guten Festung müssen so angelegt jjeyn, dafs sievon allen Seiten, mitT niederen und hohen Defensionen, bedeckt kön-nen vertheidigt werden, damit der Feind gezwungen ist, sie eins nachdem andern mit der Schaufel zu gewinnen.
a) Daher müssen alle Linien und Winkel bestrichen seyn.
3) Die bestreichenden Linien dürfen nicht kürzer seyn als die bestrichenen.
4) Alle Bestreichung mufs rechtwinklich geschehen.
5) Kein Werk darf von dem dasselbe unterstützenden über Einen Muske-tenschufs entfernt seyn.