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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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deutender Gegenstand ist. Es bestehet nämlich aus Einem Stofsbalken von 7 Fufs Langeund 5 Zoll ins Gevierte; 4 Rippen von der nämlichen Stärke und 14 Fufs Länge; und 14Pfosten, 1 Fufs breit, 3 Zoll dick, 10 Fufs lang; zusammen 46 Würfelfufs, oder 3220Pfund. Für meine RichtbaumlafFete ist blofs Ein Stofsbalken und eine kreisförmige Bahnnötbig, die aus einer 6 Zoll breiten, £5 Zoll dicken Diele besteht, und für eine Seiten-richtung von £0 Graden 7 Fufs Länge hat. Welcher Unterschied! dort über 3000 Pfundund hier e^wa 200; folglich auf jedes Geschütz. 5 Pferde weniger; abgesehen von denPfählen, deren man zu einer gewöhnlichen Battung wohl 50, zu Befestigung der kreisför-migen Bahn und des Stofsbalkens nur 10 nöthig hat.

Nachdem wir auf diese Art eine Vergleichung der verschiedenen Arten Laffeten an-gestellt haben, wollen wir im Folgenden die von mir vorgeschlagene Laifete näher un-tersuchen.

Fig. 1. Tab. XXXV. zeigt den Vorderriegel E, den mittleren Riegel F, und die Lauf-balken A nebst dem festen Richtbaume B von oben, den ^hinteren Riegel D aber vonunten.

Fig, £ ist die obere, und

Fig. 3 die untere Ansicht der Laffete selbst.

Fig. 4. Seitenansicht der sechs und dreifsigpfündigen LafFete auf ihrem Rahmen, dasGeschütz in die mit Holz ausgesetzte Scharte geschoben, wie sie auf der Insel Aix waren.Der Ausschnitt in dem Laufbalken A geht nach einer schrägen Linie, die £1 Zoll von demRiegel C zunimmt, damit die Räder bei dem Rücklauf des Geschützes hier mehr Wider-stand finden. Die Pulverkraft wirkt ungleich: man mufs ihr da, wo sie sich am stärk-sten äufsert, auch mehr Widerstand entgegen setzen.

Fig. 5 zeigt die Laffete von oben, auf dem Rahmen, mit dem Geschütze darauf liegend.

Fig. 6 und 7. Dieselbe von vorn und von hinten.

Fig. 8. Längendurchschnitt der Laffete in. der Mitte, wo man den Ausschnitt desLaufbalken und sein hinteres steiles Ende sieht, wo das Rad hinauf steigen mufs, und da-durch den Rücklauf schwächet, dafs die Laffete von der Klinke ( Clique U, im letztenEinschnitte der Verzahnung O aufgehalten wird.

Fig. 9. Queerschnitt der Kanone nach der Linie 3 —4 Fig. 2 , auf dem man alle*dahin gehörige mit der gröfsten Genauigkeit angezeigt findet.

Fig.- »o. Ein, aus sechs keilförmigen Stücken Eichenholz zusammengesetztes Rad vonder innern Seife. Man bemerkt hier das ausgezähnte Rad, und die Niet bolzen V zu Be-festigung der eisernen Radbänder.

Fig. 11. Dasselbe Rad von der äufsern Seite, mit einem, in der Mitte seiner Dickedurchschnittenen Stück, um die im Umkreise angebrachten Löcher und das Beschläge der-selben zu zeigen.

Fig. iB.