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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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vollkommnet, indem man ihren Mängeln abzuhelfen sucht. Ohne die Absicht meineRahmenlaffe’en kürzer und beweglicher zu machen, damit sie auf den Schiffen brauchbarerwürden, hätte ich nie daran gedacht etwas zu ändern, weil sie auf den Landbatterienlänger seyn können.

Fig. 3. Tab. XXXVII. zeigt die Seitenansicht einer vierundzwanzigpfündigen Kanoneauf dem verkürzten Rähtnen, den man in Fig. 4. von oben sieht. Fig. 2. aber zeigt denauf diese Art eingerichteten Rahmen des Sechsnnddtetfsigpfünders. Man bemerkt hier dievorgerückten Keile NN auch in Fig. 21; so wie ihr Beschläge Fig. 22.

Der Richtbaum guille) ist hier »3 Zoll kürzer: d. h nur derjenige Theil, an

welchem die 2 Ringe für die Handspeiche angebracht waren, um die Seitenrichtung zugeben. Es geht anstatt derselben ein Loch durch die Stütze P, welches gemeinschaftlichmit einem Ringe unter dem hintern Ende des Laufbalken die Handspeiche L fest hält,Fig. 8» wenn man sich nicht der vorher erwähnten eisernen Stange bedienen will. Diehölzerne Handspeiche' L, auf diese Art durch den Ring m und das Loch in der Stütze Pgeschoben, dient nun zum Nehmen der Seitenrichtung sowohl, als um die Klinke X nie-der zu drücken, wenn sie beim Rücklauf des Geschützes in das Zahneisen eingegriffenhat; Fig. 8. Man darf auf diese Weise nicht jedesmal die Lage der Handspeiche verän-dern, wie bei der Ersten Einrichtung, wo sie zwischen die Stütze P und die Klinke Xeingebracht werden mufste, um die letztere zurück zu drücken.

Um nöthigenfalls mit dieser Laffete auf sehr grofse Entfernungen schiefsen und demRohre eine Elevation von 30 Graden, geben zu können, werden die Aufsätze M, Fig. 9.10. 11, auf die Zapfenlager gesetzt, und mit a langen Bolzen auf jeder Seite befestiget.Der Rahmen hat zu besserer Beweglichkeit vorn zwei Räder R. Fig. 9. Tab. XXXVII. vonGufseisen, die ihm zugleich bei dem Drehen seitwärts als eine festere Unterlage dienen.

Man hat den Gebrauch des Keiles verlassen, weil man die Bewegung desselben für zuangsam hielt, sobald es darauf ankommt dem Geschütze schnell eine ( andere Richtunghöher oder niedriger zu geben. An seine Stelle ist die senkrechte Richtschranbe getreten,welche entweder durch den Richtriegel, oder durch einen zwischen den Laffetenwändenbefestigten Arm geht. Hat diese Schraube die nämlichen Gewinde wie die des Keiles, sokann sie wohl keine gröfsere Schnelligkeit gewähren. Es ist jedoch kein Grund vorhan-den, warum man der Keilschranbe nicht weitere Gewinde geben könnte. Fig 5. und 7.leigen den Schraubenkeil, wie er aus der Artilleriewerkstätte zu Nantes nach der InselAix geschickt worden ist. Man sieht von selbst: dafs 1) bei der horizontalen Lage desRohres Keil und Schraube die mit 2 bezeichnete Stellung haben; 2) man, um das Ge-schütz zu senken, den Keil vermittelst der Schraube nur bis in die punktirte, mit 5 be-zeichnete Lage bringen, und nicht über 2 Grad plongiten kann: weil dann die zu kurzeSchraube hinten an den Riegel stöfst, und deshalb nicht weiter vorgehet. Wäre sie 4 Zoll