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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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13
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länger, könnte sie den Keil völlig unter das Rohr schieben, und letzteres beinahe doppeltso tief senken. Allein dies ist auch schon deshalb nicht möglich, weil man den Keil hin-ten abgeschnitten und dadurch niedriger gemacht hat, anstatt ihm seine völlige Höhe Fig. 5.zu lassen. Der Erhöhnngswinkel beträgt 8 bis 9 Grad, wenn das Rohr auf dem Ruhe-riegel liegt, und der Keil hinten völlig herausgezog.en ist.

Fig. 8- zeigt die Vortheile eines unverschnittenen Keiles mit einer Schraube von an-gemessener Länge. Das Geschütz kann vermittelst desselben bis auf 7 Grad gesenkt, und— wenn man an der Laffete die Aufsätze M Fig. g. anbringt — nach Gefallen erhöhetwerden. Bei meiner Ersten Einrichtung der Laffete Tab. XXXV. hatte der Keil zwar schondiese Form, die Schraube aber nicht die entsprechende Länge von 2j Fufs in den Ge-winden *).

Soll nun der Keil einer schnellem Beweglichkeit fähig seyn als in Verbindungmit der Schraube möglich ist, mufs die Mutier sich beliebig öfFnen und schliefen kön-nen. Ich habe sie wegen dieser durchaus neuen Eigenschaft eine Zangenmutter ge-nannt. Fig. 13. zeigt einen Theil des Ruheriegels, in gröfseren Dimensionen von oben,mit der daran bafestigten Zangenmutter, die in Fig. 12. abgeschraubt und geschlossenvorgestellet ist. Zu mehrerer Verständlichkeit sieht man in Fig. 14. die Zangenmutternach der Linie ik Fig. 13. im Aufrifs. Ihre untern Schenkel aa sind in gegen einanderlaufender Richtung geschnitten, um die Schraubenbolzen bb aufzunehmen, deren Knopfachteckig und mit Löchern versehen ist. Fig. 15. und 16. sind Durchschnitte der Zan-genmutter, offen und geschlossen nach der Linie gh Fig. 13.

Fig. 17. ist der Durchschnitt des Ruheriegels und des Richtkeiles nach der Linie cf,Fig. 13; doch hat hier die Richtschraube nicht ihre volle Länge erhalten können. Mansiehet hier einen Schenkel der Zange a mit dem Schraubenloche d. Eins der eisernenBänder lm des Rihtkeiles zeigt Fig. 18. Es ist am Ende umgebogen, und hat eine kleineSchraube, um die Zangen mutter vei mittelst der Platte N darauf befestigen zu können,welche letztere durch aufgeschraubte Muttern gehalten wird.

Die Zangenmutter sieht man Fig. 19. und 20. in ihren einzelnen Theilen undzusammen geschraubt, durch gleichnamige Buchstaben bezeichnet. Der Schraubenbolzen b,durch den sich ihre Schenkel öfFnen und schliefsen, hat einen viereckigen Theil p, umden Kopf c darauf schieben und vermittelst einer Mutter befestigen zu können. 00 sinddie beiden Enden der Keilschienen Fig. 18.

*) Es ist zu befürchten d.ifs die horizontale Keilscliraube bei einer so grofsen Länge entwederleicht zerbrechlich, oder dem Nach:heile ausgesetzt seyn wird sich zu verbiegen; weil beider Bewegung eines so schweren Körpers, wie da* vierundzwanzige Rohr, heftige Stöfse nichtimmer zu vermeiden sind.

Anmerkung des Uebersetzer*.