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den, sondern stehen c Zoll über demselben, damit sie der Bewegung auF den 4 Rädernnicht hinderlich sind, Fig. 2. Tab. XL. Wenn hingegen die Kanone an ihrer Stelle steht,und an dem Drehnagel fest ist (Fig. 1.), werden die beiden Hinterräder abgezogen, undder Rahmen ruht blofs auf den beiden Queerrädern Fig. 5 und 7, zur Seitenrichtung desGeschützes bestimmt.
Obgleich bei den für den Landdienst "bestimmten Laifeten entbehrlicher als hei denSchifFslafFeten, würden doch diese vier Räder ebenfalls die Bewegung in sehr vielen Fällenerleichtern. Auf den gedielten Böden der Kasematten läfst sich das Geschütz eben so gutbewegen, wie auf den Zwischendecken der Schiffe; in den untern Stockwerken aber kannman den Weg des Geschützes mit Laufdielen belegen. Für die Bewegung der Vorderrä-der um den Drehnagel, damit das Geschütz 50 Grad Seiteurichtung hat, darf man bei demMangel einer Bettung blofs in gleicher Höbe ß starke Pfähle vorwärts, und 2 dergleichenrückwärts des Balkenstücke3 einschlagen, in das der Drehnagel befestigt ist. Die Räder ge-hen dann auf diesen Pfählen, die zugleich der oben erwähnten Drehschwelle mehr Festig-keit geben.
Schon im 2ten Kapitel ist der Abänderungen-erwähnt worden, welche den Zweckhatten, die Laffete für den Gebrauch in Kasematten und auf den Schiffen kürzer zu ma-chen Sie Vereint nun Festigkeit, sehr leichte Bedienung, und möglichste Einfachheit derVorkehrungen gegen die Bewegung bei dem Schwanken des Schiffes; denn wenn man dasviele Tauwerk damit vergleicht, welches gewöhnlich zu dieser Absicht angewendet wird*),lassen sich die Vortheile meiner Einrichtung nicht verkennen.
Es gehen nämlich vier Schraubenbolzen durch den unter der Mitte der Laffete lie-genden Deckbalken ( ban ) und werden unter demselben durch Muttern gehalten (Fig. j,3.4. Tab. XL.); vermittelst diefer Bolzen nun ist der Drehnagel D und die Docke( povpec ) G Fest, an der sich die gekrümmte eiserne Stange E hin und her bewegt Fig. 2,5. 7. Diese wird von zwei Kloben F festgehalten, die an die Bänder K unter dem hin-tern Riegel des Rahmen angeschraubt sind. Fig. 53 — 41 zeigen die 6 Zoll lange Dockein vergföfserter Gestalt, um ihre Einrichtung deutlich zu machen, nebst der Schiene w
auf dem Verdeck, an der sie fest ist. Die eiserne Stange E bewegt sich frei in der Oefif-
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*) Während das Schiff nicht im Gefecht ist, stehen die Kanonen mit der Mündung gegen den Ober-tretnpel der Stückpforte, über dessen Mitte sich ein Ringbolzen befindet, an dem das Mund-stück der Kanone mit dem Tromptau und die Traube mit einer Ein h o le t a 1 j e befestigt, yvird. Die an die Ringe der LaffetentVijnde gehakten Seitentaljen werden ebenfalls scharf.an-gezogen. Zugleich wird der Brohk (ein hinten um die Laffete gellendes Tau, um den Rück-lauf zu hemmen) mit einem v .5 Klafter Lugen Lien vielmals versch!ungen, liud rings um dieLaffete gezogen, so dafs diese gänzlich emgefafst ist und unverriiekt. auf einer Stelle gehaltenwird, zu welchem Ende hinten noch ein hölzerner Keil unter die Räder gelegt wird.
Anmerkung des* Uebersetzers.
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