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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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imng < 5 er Docke, wahrend man der Kanone die Seitenrichtnng giebt. Ist dieses jedoch ge-schehen, wird die Docke vermittelst der Stellschraube f Fig. 40 und 4 1 «nverriickterhalten. Um den-Richtbogen E ungleich fester in der Docke halten zu können, alses auf die eben beschriebene Weise möglich ist, macht man ihn vierftntig, und läfst dieDocke oben offen, in Form eines Schraubenstockes, der durch die Stellschraube geöffnetund geschlossen werden kann, wie Fig. 4 °- Der untere Theil der Docke dreht sich indem obem Fig. 41, wenn man ihn mit dem Dorne & an das Verdeck befestigen will.Der untere Theil hat einen viereckigen Kopf mm, der genau die Gröfse des in derSchiene gg hh Fig. 29 und 31 befindlichen Loches hat. Er kann demnach leicht durch dieSchiene geschoben werden, von wo er nicht wieder zurück kann nachdem der Kopf um-gedreht worden, big er wieder zuvor in die Richtung des Loches gebracht worden ist,fig. 39-

Die Schiene unter dem Drehnagel hat Schraubengewinde, in denen der letztere festhält. Eine Einrichtung, die man auch der Docke geben könnte: denn die Schienen selbstsind durch die Bolzen so fest mit dem Deckbalken verbunden, dafs sie keiner noch soheftigen Bewegung des Schiffes nachgeben können.

Vermöge der Länge der Richtstange (harre de directioii ) hat die Kanone eine Sei-tenrichtung von 15 Grad nach jeder Seite, wenn der Drehnagel mitten vor der Stückpfortebefestigt ist. Findet man eine gröfsere Seitenrichtung nöthig — etwa bis auf 26 Grad aufjeder Seite — wird die Docke seitwärts des ersten Punktes (in 5 und 6 Fig. 37-) befestigt,und man bekommt einen Richtwinkel von 52 Grad Oeffnung im Ganzen. Um endlichdie volle Seitenrichtung zu benutzen, welche die Oeffnung der Stückpforte gestattet, wirdder Drehnagel hinter derselben in 2 oder 5, und die Docke in 7 oder 8 festgestellt, wo-durch man auf jeder Seite 40 Grade Abweichung bekommt: die möglichst gröfste bei dergewöhnlichen Oeffnung der Stückpforte von 5 Fufs 1 Zoll. In q würde der Drehnagel zustehen kommen müssen, wenn die Kanonen im Segeln längs des Bords gesetzt werdensollen, was jedoch aut eigentlichen Kriegsschiffen nicht sehr gewöhnlich ist.

Während auf diese Weise der Rahmen auf dem Verdeck unerschütterlich fest steht,ist an ihn die Laffete eben so stark befestigt, ohne dafs es dazu einer grofsen MengeTaue bedarf. Die Mittel, welche dies bewirken, sind schon oben angegeben. Ein Ringvon Tauwerk am Haken des Stirnriegels, der an den KopE des Drehbolzen fafst, Fig. 3. 4,hindert das Zurücklaufen der Laffete gänzlich, sobald man es für nöthig findet, und dasGeschütz nicht gebraucht werden soll. Auf diese Weise hängt das letztere gar nicht amBord des Schiffes, was unter allen Umständen det'Verbindung desselben bei heftigen Schlä-gen im Sturme nachtheilig seyn mufs. Dafs die Verkürzung der Laffete eine veränderteStellung der Knaggen unter dem Stirnriegel nöthig machte, ist schon angeführt wor-den; hier darf ich nur noch die Befestigung der Knaggen an den Stirnriegel und die Achse