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Fünftes Kapitel.
Bemerkungen über die Kasemattenlaffete, welche Herr Meuuitr, Ingenieurzu Cherbourg, daselbst angegeben hat.
INTachdem meine oben im Ersten Kapitel beschriebenen Wall-Laffeten auf der Insel Aismit Beifall gebraucht worden waren, brachte man sie nach Cherbourg, wo niemandden geringsten Begriff weder von ihrer Einrichtung noch von ihrem Gebrauch halte. HeftMeunier glaubte daher durch einige daran gemachte Abänderungen der mangelhaftenAnlage der Schiefsscharten abzuhelfen, und zugleich eine schnellere Bedienung der Kano-nen zu bewirken. Meine Richtbaumlaffete, die er vor Augen hatte, und die vielenKü stenlaffeten, die seit einiger Zeit verfertigt worden waren, weckten in ihm zuerstden Gedanken an die veränderte Laifete, welche er ausführte, und deren Vorzüge gegendie erstere er durch eine Meng« vergleichender Versuche zu erweisen suchte. Die nach-stehenden Bemerkungen sollen jedoch im Gegentheil darthun, dafs die Vorzüge nicht die-ser, sondern meiner Laffete gehören.
Herr Meunier sagt selbst: „Diese Laffete ist im Winter von 1786 auf Befehl des„Herzugs von Harcourt verfertigt worden: einmal, um das Gesichtsfeld desselben Ge-schützes in einer gegebeneren Schießscharte und Kasematte möglichst zu vergrößern:.„und dann zweitens die Behandlung des Geschützes, so viel es nur seyn kann, zu erleich-tern und zu beschleunigen. * .<•
Diese beiden Gegenstände hängen von sehr verschiedenen Ursachen ab: nämlich daserstere ganz allein von der Gestalt der Schiefsscharte, und das andere von der Form derLaffete. Ich werde von jedem insbesondere handeln, wodurch die gegenwärtigen Bemer-kungen sich von selbst in zwei Theild sondern.
Vierter Band.
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