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Erster Abschnitt.
Herr Me uni er wähnt, durch die Abänderungen, welche er an seiner Laffete gemachthat, ein gröfseres Gesichtsfeld in einer gegebenen Scharte zu ei halten. Ichbehaupte dagegen bestimmt: dafs er sich irrt, dafs er mit seiner doppelten Rahmefi-laffete nicht das ausrichten wird, was bei meiner Richtbaumlaffete möglich lat,und dafs man überhaupt durch keine Laffete den horizontalen Richtwinkel vergröfsernkann. Dies ist allein durch eine ganz veränderte Richtung der Backen der Scharte mög-lich, wodurch das Geschütz mehrere Drehpunkte erhält. Denn der gröfste horizontaleRichtwinkel der Geschütze wird immer nur auf den Dimensionen der Kasematten undihrer Schiefsscharten beruhen, welche beide man um so fehlerhafter anseben mnfs, jemehr sie das Richfeld ihres Geschützes beschränken.
In meiner Theorie.der.Schiefsscharten (Erster ThI. 9. Kap.) Fig. 1 und 10. Tab, VIII.habe ich erwiesen: dafs bei einerlei äufserer Scharten weite man nur einen horizontalenRichtwinkel von 35 Graden hat, da man hingegen vermittelst einer Scharte mit mehrerenBewegungs-Centris, ohne die geringste Veränderung an der Laffete, eine Seitenrichtungvon 57 Graden . bewirken kann. Man darf zu dern Ende nur die Rackert in m und nbrechen, und sie der entgegengesetzten Richtlinie gleichlaufend ziehen, M m und N n,ohne die äufsere OefFnnngzu erweitern. Augenscheinlich wird demnach das Gesichtsfeldeiner bestimnhten Scharte nur durch mehrere Drehpunkte, nicht aber durch eine verän-derte Einrichtung der Laffete erweitert.
Geht man so weit, den Scheitel des Richtwinkels D von 57 Graden nach E vorzu-rücken, würde man ein Richtfeld von 90 Graden-bekommen. Man müfsfe dann, deinvierten Grundsätze (S. 157. Thl. 1.) zufolge, die Backen nach den Linien ROP undQST ziehen, wodurch der H^Is der Scharte OS bis auf 17 Zoll, anstatt 33, zusammen ge-zogen wird.
Herr Me-unier sagt jedoch: „Um das Richtfeld zu erweitern, wird der bewegliche„Rahmen, auf welchem die Laffete steht, vorne mit einem Drehbaume ( fleche ) verse-uchen, der nngefähr 3 Fufs hervor, und in eine Aushöhlung der Mauer geht, die sich„unter der Sohle der Schiefsscharte befindet, woselbst er iß Zoll von der Innern Mauer-„fläche vermittelst eines eisernen Drehnagels befestigt ist.“
Dieser Drehbaum, den Herr Meunier für eine Verbesserung hält, ist ein Mö-rser Zusatz, eben so gut bei meiner als bei seiner Laffete anwendbar, der nicht dasgeringste zu Erweiterung des Richtfeldes beiträgt. Das letztere ist bei der Laffete, wie sieauf der*Insel Aix verfertiget ward, 57 Grad. Setzt man ihr einen 3! Fufs langen Dreh-baum an, damit ihr Drehnagel nach D in den Scheitelpunkt des Richtwinkels kommt,
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