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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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55
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bieten, die Kanone aus der Scharte zurück zu bringen, welches bei der Walze ganz,lieh fehlt.

Das Vorbringen in die Schiefsscharte.

Meine Richtbautnlaffete wird bei dem Rücklauf durch eine Klinke festgehalten, wel-che in das Zahneisen des Ruheriegels greift, und vermittelst einer Handspeiche durch Ei-nen Mann abgedrückt wird, worauf die Laffete von sich selbst wieder vorkommt. Diesist auf der Insel Aix während der vier Kriegsjahre immer mit der gröfsten Leichtigkeitgeschehen; bei der Cherbourger Laffete aber hat man ein anderes Mittel gebraucht, dieLaffete beim Rücklauf fest zu halten, weil man jenen Klinkhaken für zu beschwerlichhielt, oder weil vielleicht am Mechanismus etwas verdorben war, das man sich nicht dieMühe nahm, wieder in Ordnung zu bringen.

Bei der Cherbourger Laffete geschieht das Vorbringen durch einen kleinen beweglichenRahmen, No. 2. Fig. 53 und 54 » aus zwei Hölzern von 7 Fufs Länge, 5 Zoll Breite und7 Zoll Höhe bestehend, dessen vorderer Theil zwischen dem grofsen Rahmen auf einerkleinen Wälze 5 ruhet, die mit ihren Achsen in den Laufbalken beweglich ist. Der kleineRahmen ist blofs hinten und vorn zusammen verbunden, und hat demnach in der Mitteeinen 4 Zoll breiten Iperen Raum. Sein Hintertheil ruht auf einer größtem Walze 4, dievermittelst eines Knaggen unter dem Ende der Laufbalken angebracht ist, und auf jederSeite 9 Zoll hervor raget, um sie durch eine in die Löcher geschobene Handspeiche um-zudrehen. Die Walze ist in der Mitte unter dem beweglichen Rahmen stärker, und hateine schräge Krümmung, um den kleinen Rahmen vermittelst einer daran befestigten Kettevorwärts zu bewegen, während sie den hintern Theil der Laffc-te empor hebt. Die letz-tere kann sich nämlich, wegen der in der Wand gemachten Ausschnitte 5, die genau un-ter dem Schwerpunkte des Rohres und der Laffete sich befinden, etwas vorwärts neigen.Sie ruht nun blofs auf dem Berührungspunkte der Laffete mit dem Rahmen, und aufden beiden Walzen, nämlich den hintern, welche beiden Gattungen der Richtb^uinlaffetengemein ist, und der vordem, welche hier die Stelle der 4 Zoll gröfseren Räder meinerLaffete vertritt.

Diese Einrichtung erfordert eine Winde hinter der Laffete, mit einem an die Retirir-haken befestigten Tau, um das Geschütz zurück zu bringen. Man mufs jedoch vorherden Keil g vorwärts heraus ziehen, indem man eine Handspeiche zwischen den Bolzendesselben und den an dem Laufbalken bringt. Die Stirn der Laffete kann sich nun vor-wärts neigen, wenn- inan den kleinen Rahmen 2 mit dem hintern Theile aufhebt. Dasie alsdann nur noch auf ihrem Schwerpunkte und den beiden Walzen ruhet, findet keine