Fufs, und das Glacis um 14 Fufs. Diese hohen Futtermauern sind ohne Grund ein Ge-genstand des Tadels: es ist rieht wahr, dafs sie eine Ursache dev kurzen WideTstandsdauersind, und dafs man solche Festungen, deren Futtermauern das Glacis 14 Fufs überhöhen,einnehmen kann, ohne Batterien auf letzterem erbauen zu dürfen.
Die Ersten Batterien des Belagerers, die nach Vauban 500 Toisen von der FestungIn die Erste, und nachher auf 250 Toisen in die zweite Parallele gelegt wurden, konntenallerdings die Futtermauern an einigen Stellen herunter schiefsen. Dies ist jedoch beiweitem nicht hinreichend, um einen Sturm möglich zu machen; denn der Hauptwall vonNeurBreisach ist 56 Fufs über der GrabensohJe hoch, und behält immer noch 22 FufsHöhe, auch für den unwahrscheinlichen Fall, dafs 14 Fufs herabgeschossen werden. Eskann keinem Ingenieur unbekannt seyn, dafs nur allein die Batterien auf dem Glacisden Wall tief genug fassen können, um eine ersteigliche Sturmlücke zu bilden. Futter-mauern von der ihnen durch Vauban gegebenen Höhe haben dagegen den Vortheil, dafssie den Belagerer hindern, den Abschnitt am Fufse der Brustwehr zu umgehen, wie esbei allen Festungswerken mit halben Futtermauern der Fall ist.
No. 13. S. 292. „Indem die Ingenieure Vauban verbesserten, sind sie jedoch in„einen, der Vertlieidigung noch schädlichem Fehler verfallen: das Festungsgeschiitz kann„nur. nicht mehr gerade auf die Laufgiäben schiefsen, ohne die auf dem Auftritte des be-deckten Weges stehenden Infanteristen zu treffen, und die Pallisaden umzustürzen. Die -„ser Grund hat eine Erhöhung des Hauptwalles auf 16 bis 18 Fufs herbei geführt.“
Anmerk. Hieraus folgt, dafs die Ingenieure noch nicht über diese wichtigen Maafsedes Umrisses mit Bollwerken entschieden sind. Jeder Ausweg hat seine grofsen Nachtheile,und Vauban hat gerade die vorgezogen, welche man für die nachtheiligeren hält.
Meine bedeckten Zangenwerke lassen keine Ungewißheit in Hinsicht der Ueberhöhongdes vorliegendes Feldes. Je gröfser diese durch Vermehrung der Stockwerke und Verviel-fältigung der Geschützlagen ist, um so stärker wird jenes.
No. 251. S. 328- ».Hätte der Ingenieur immer freie Wahl des zu befestigenden„Ortes, würde er keines- Defilements bedürfen, weil er immer eine flache Ebene wäh-„len und jede nachiheilige Uebevhöhung vermeiden könnte.“
An merk. Dieser Gegenstand ist S. 82 des Zweiten Theiles hinreichend erläu-tert worden.
No. 159. S. 226. „Die Contregarde ist eine Art Deckwerk für das Bollwerk„oder für das Ravelin, tun die Facen gegen die Feldbatterien zu schützen. Die Alten hat.„ten keinen Begriff von dem Nutzen der eingehenden Winkel, und legten„die Contregarde immer vor das Bollwerk. Gegenwärtig aber wäre dies nicht zu ver-leihen, und diese Anordnung den grofsen Ravelinen vorzuziehen.“
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