Der
Freund der Verth eidigungskunst
oder
Bemerkungen über das Journal polytechnique.
3Y^an mufs kein neue» Institut gründen, wenn man nicht die fortschreitende Ausbil-dung der Gegenstände zum Zweck hat, womit es sich beschäftigt. In Künsten und Wis-senschaften behalte man das Alte bei, sobald man nichts besseres hervorbringen will. Einegänzliche Umformung, ohne diesen Zweck, wird kein kluger Mann unternehmen.
Die neue polytechnische Centralschule für die öffentlichen Arbeiten hat eineso ausgedehnte Bestimmung, dafs inan nicht genau genug prüfen kann, ob nicht Zeitund Geld nutzlos verschwendet werden: ob auch wirklich jeder Zögling die ganze Summevon Kenntnissen erwirbt, die ihm zu erlangen möglich ist.
Zn den wichtigsten Gegenständen des Unterrichts gehört die Befestigungakunst: schonseit 50 vielen Jahren der Gegenstand meiner Studien, dafs ich wohl mit allem vertrautseyn kann, vvas nach den bekannt gemachten Programmen in dieser Wissenschaft ge-lehrt wird.
Ich habe jedoch hier nichts weiter gefunden, als das seit langer Zeit in der Schulezu Mezieres Gelehrte: dieselben Vorurtheile für alles, was so viele Erfahrungenals schlecht erwiesen haben, und dieselbe Abneigung gegen das augenscheinlich weitBessere.
Nur mit Mühe und Widerwillen kann ich mich entscliliefsen, von Neuem über daszu sprechen, was ich nicht billigen zu können glaube! Ich mufs Irrthümer aufdecken;ich mufs zeigen, dafs man es hätte besser machen können, da man die Mittel dazukannte. Ich inufs dunkle Ausdrücke erklären, mufs fremdartige Worte und ungewöhnli-che Wortformen in eine verständliche^.Spräche übertragen. Ich mufs endlich denen wi-