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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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een ist Nichts, wenn man nicht die gehörigen Mittel anwendet die Arbeit nützlich zumachen. Es ist weif leichter, etwas Gutes zu erfinden, als es ausführen zu machen.Wenn in einer Kunst nichts mehr zu verbessern ist, warum soll man sich damit be-schäftigen ?

Text S. 42. „Mittlerweile benutzt sie die Centralschule der öffentlichen Ar-beit en, und man darf hoffen, dafs die Gemeinschaft dieser beiden Institute fast jedem,,Wunsche entsprechen werde.“

In Hinsicht der Theorie läfst sich allerdings etwas erwarten. Darf man aber wohl hofFen,dafs jene grofse Verbesserungen wirklich angewendet werden ? oder sind sie verdammt, in denAkten der Ingenieure vergraben zu bleiben, wie die Arbeiten und Erfindangen Cormon-taigne’s und so vieler andern? Wodurch kann man wohl jene arbeitsamen, aber zu geizigenSchriftsteller des Ingenieur-Corps zwingen, ihre Schätze nicht zu vergraben, sondern zumBesten des Vaterlandes herzugeben? Man kann zu ihnen sagen: theilet Eure Arbeiten mit,oder unterlaßt die Arbeit ganz! Vorzüglicfi aber lafst die Feldrerschanzungskunst nichtin dem Zustände von Nichtigkeit, in dem sie so lange geblieben ist!

Text. „Nur das Comite des f ortificati011s allein kann militairische Er-fahrungen liefern, d. h. eine genaue Darstellung der Verrichtungen des Bebgerungs-„krieges. — Ueber diesen Gegenstand sind noch viele Untersuchungen anzustellen.“

Was kann wohl der Zweck dieser für nothwendig ausgegebenen Belagerungsversucheseyn? Vielleicht nur über die größere oder geringere Stärke gewisser Formen der Werkezu entscheiden, die man künftig vorschlagen will. Denn nur zu oft wiederholte Erfah-rungen beweisen die grofse Schwäche des Umrisses mit Bollwerken. Allein die Anwen-dung dieses unfehlbaren Probiersteines (S. Thl. II. S. 9) würde grausam seyn:denn ohne Wirklichkeit keine wirkliche Erfahrung. Mein Probierstein hinge-gen, wo es blofs darauf ankommt den Werth einer Befestigungsart durch die gröfsereMenge Feuer zu bestimmen, die sie gegen den nämlichen Punkt richten kann, läfst sichanwenden ohne eine Lunte anzubrennen.

Wahrscheinlich haben jedoch jene geforderten Versuche irgend einen geheimen, mirunbekannten Zweck. Dieser Zweck aber läfst sich nicht erreichen, sobald es einer wirk-lichen Belagerung bedarf um seinen Nutzen zu erweisen. Die Belagerung von Gibral-tar ist eine Erfahrung ganz im Großen über die Wirkung des Vertheidigungsgeschützesgegen das Belagerungsgeschütz. Diese Belagerung hat durch die That bewiesen, dafs einenicht sehr bedeutende Anzalit Geschütze, die gegen den Schleuderschufs geschützt ist, hin-reicht, die Arbeiten des Belagerers zu zerstören. Es konnten nicht mehr als 7 Batterienihr Geschütz gegen die Redute Mahon richten: nämlich die Batteiie Pigaclio, auf demGipfel des Beiges, von 4 Kanonen; die Batterie Pulpito von 4 Kanonen; die' BatterieBoca-negro von 2, Barington von 4, Escarillos von 4, die neue Batterie von 2,