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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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105
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gentlich nur in so fern Für den Ingenieur, ais man sie ihm zum Ueberflufs auftragenwill, anstatt gewöhnliche Baumeister dazu anzuwenden.

Man sollte fürchten, die zu lösende Aufgabe gehöre in die Reihe derer, welche selbstein Newton, ein Leibnitz, ein Clairaut kaum auflösen könnten, und, dafs folglicheine so wichtige Aufgabe ungelöset bleiben mufs, wenn sich im Ingenieur-Corps nichtein zweiter Newton oder Leibnitz findet. Es kommt jedoch hier blofs darauf an, ge-wöhnliche Futtermauem nach einem gegebenen Umrifs aufzuführen, und Schleusen anzu-legen, die nur eine geringe Wassermasse zu halten haben, und deren Bau so oft ausge-führt und so vielfach beschrieben ist, dafs man keine neuen Aufgaben zu lösen findet.Es scheint übrigens aufser allem Zweifel, dafs die Centralschule, wenn sie völlig einge-richtet ist, leicht das wird aus führen können, was Vauban und so viele andere nachihm in alten vorhandenen Festungen ausgeführt haben. Bei blofsem Nachahmen kannunmöglich ein neuer Fall den Scharfsinn der Zöglinge, üben oder ihre in der Schule er-langten Kenntnisse erschöpfen.

Dies sowohl als das Beispiel von Gibraltar berechtigt mich demnach zu der Be-hauptung, dafs die Stärke der Festungen ganz allein durch ihre Geschützmenge und durchdie Art bestimmt wird, wie man sie gegen die zerstörenden Wirkungen des feindlichenGeschützes sichert. Es läfst sich nicht begreifen, wie man eine solche unwidersprechlicheWahrheit bezweifeln kann: wie man seine Vertheidigungsmittel auf eine kleine Anzahl Ka-nonen beschränken kann, die sich noch dazu nicht in dienstfähigem Stande auf den Wäl-len erhalten lassen: wie man endlich geringe Mittel sehr großen und wirksamen vor-ziehen kann. Freilich, wenn man etwas als gut aufhimmt, was man nicht selbst er-funden hat, würde man sich als «inen Schüler in der Kunst zu erkennen geben, derenhöchste Stufe man erstiegen zu haben glaubt.

leb habe schon oben meine Abneigung zu erkennen gegeben, über die Gegenständezu sprechen, njit denen sich meine vorhergehenden Bemerkungen beschäftigen: um soviel mehr mufs ich mich jetzt beklagen, dafs ich genöthigt bin, über die Considera -tions politiques et militaires des Generals Michaud d’Ar^on zu sprechen.

Dieser Ingenieur hat zwar in allem, was bis jetzt von ihm gedruckt erschienen ist, sichganz gegen meine Meinungen erklärt; dennoch macht er von verschiedenen meiner Verthei-dignngimittel Gebrauch, bei dem, was er als zur Vollendung der Wissenschaft beitragend an-kündigt. Er sagt jetzt an mehreren Orten, was schon vor Jahren von mir gedruckt vorhandenist; er sagt es aber in 80 allgemeinen, unbestimmten Ausdrücken", dafs man nicht einsieht,Vierter Band. O