wie seine Gedanken auszufüliren sind, tun einen der wichtigsten Zwecke der Vertheidi-gungskunst zu erreichen.
Die angelegten Forts, die er bei den Seehäfen nicht allein sondern auch bei jederandern Festung für unumgänglich nothwendig ansieht, müssen um so mehr meinen Bei-fall haben, als ich sie schon vor achtzehn Jahren vorschlug, und auch in meinem Werkeihre Ausführung und Anwendung für Cherbourg, für Port Louis auf der Insel Frank-reich, für Pondichery, für das Vorgebirge der guten Hoffnung und für die Bay von Trin-conomale durch ausführliche Risse zeigte. Man findet dort zugleich die Einrichtung vonverschiedenen mehr oder weniger starken Forts, bis zu blofsen Reduten, die dennoch denVortheil der Grabenvertheidigung mit weit bedeutendem Forts gemein haben.
Ich weifs wohl, was man gegen meine dazu vor^eschlagenen Mittel einwenden kann:das Geschütz. Allerdings wer genug Geschütz beim Angriff wie bei der Verteidigunghat, kann alles möglich machen. Meine Mittel zu Bestreichung der Pallisaden im Grabensind — wenn es an Zeit fehlt — hölzerne Caponieren, die allerdings mit Kanonenzerstört werden können. Unterdessen wird niemand in Abrede scyn, dafs eine palisadirteRednte besser ist, al3 eine Redüte ohne Palisaden, und dafs sie durch Hinzufügung vonSturmpfählen noch stärker wird, obgleich der Angreifer mit seinen Kanonen einen Theilder Palisaden und Sturmpfähle niederschiefscn kann. Hätte er auch keine Kanonen, darfer ja nur in den Graben der Rednte springen, um die Palisaden mit voller Mufse umzu-hauen, weil ihn hier niemand sieht als der Himmel.
Bei der von mir gegebenen Einrichtung hingegen kann er ohne Geschütz die Redutenicht erobern: weil es ihm unmöglich ist, unter dem so nahmen Feuer der Caponieren diePalisaden umzuhauen. Diese Art Reduten ist folglich besser als jene: und könnte man,anstatt der Palisaden, Mauerwerk anwenden, würde eine Mauer mit Schufsspahen nochviel besser seyn. Man darf nie anstehn sie vorzuziehen, wenn es irgend Zeit und Um-stände erlauben.
Schon vor neunzehn Jahren, 1777, habe ich mehrere dergleichen Entwürfe bekamtgemacht (im Zweiten Theile des Originals), von theils mehr, theils weniger Vertheidi«gungsfähigkeit. Man hat in den Schulen einen so wichtigen Gegenstand bearbeiten kön-nen: und der General d’Arqon hat meine Gedanken angenommen oder erweitert, weiler jetzt die vorliegenden Forts empfiehlt. Er wird wohl wissen, was für eine Form erihnert geben will - und meine Ungeduld, dies zu erfahren, ist 'um so gröfser, als, nach sei-nem fruchtbaren Geiste, nach seiner Gedankenfülle zu schliefsen, man von ihm etwas Voll-endetes erwarten darf, da wo ich nur die ersten Umrisse gegeben habe.
, , j'VYas ich hier zu Gunsten meiner schon bekannten Entwürfe sage, hat blofs die Ab-sicht, j^ne gewöhnlichen und unüberlegten Einwürüe zu vernichten, dafs es dennoch Mit-tel giebt,. die sich mit Erfolg gegen den neuen Bau anwenden lassen. Man gebraucht ja