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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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zu werden, und daher die Mauern zerstört ohne selbst getroffn werden zu kSnnen. Esheifst deshalb

Text S. 93: „Man hat zunä.hst die Befestigungsart derer geprüft, weV.he die B'Ml-,,werte und Erdbrustwehren verwerfen, und eine Einfassung von gewölbten Gängen„an ihre Stelle setzen, die eine grofse Geschützruenge enthalten. Man hat den Zöglingen„gezeigt, unter welchen Umständen diese Befestigungsart Nutzen haben kann;„man hat sie gelehrt, wie der Belagerer in andern Fällen sie auch mit einer geringem„Geschützzahl angreifen kann; endlich hat .man ihnen die bis jetzt aus der Erfahrung ge-zogenen Bemerkungen über die Kasematten überhaupt mitgetheilt.“

Hier ist zuvörderst die unrichtige Angabe zu bemerken: weil keiner der Kriegsbau-meister, welche die Bollwerke verworfen haben, ein gleiches in Hinsicht der Erdbrustweh-ren gethan hat. Auch bei meinen Entwürfen finden sie sich: und jene Stelle gilt blofsvon dem dritten Kapitel des Zweiten Theiles, wo ich, der Ungeheuern Stärke die-ser Befestignngsweise vertrauend, mich ungedeckt zeige, um die Umgegend frei zu beherr-schen die der Feind bei seinem Angriffe durchlaufen mufs. Ich hatte zwei Beweggründedazu: die Ersparnifs eines Drittheils, vielleicht der Hälfte der Kosten, durch Hinweglassender Gräben: und dann die Erlangung einer sehr grofsen Ueherlegenheit des Feuers, dasder Belagerer nicht zu dämpfen vermag. Meine Sicherheit gründete ich dabei auf den un-bestreitbaren Satz, dafs der Stärkere allezeit den Schwächeren bezwingt, denman hier durch aus der Luft gegriffene Voraussetznngeh entkräften will.

Man hat den Zöglingen die Umstände angezeigt etc.? Welches sind aber diese, undwarum glebt man sie nicht an? Hat man sie nicht irre geleitet? bat man jene Um-stände nicht zu sehr beschränkt? Ich glaube letzteres um 80 mehr behaupten zu dürfen,als ich bereit bin zu beweisen, dafs der Hohlbau für alle Umstände pafst, ja dafs ersich ganz vorzüglich für die den Bollwerken höchst nachtheiligen Fälle eignet, wo mandiese gar nicht anbringen darf.

Sind die Schüler nicht im Stande, so oberflächlich angedeutete Distinctionen zu fas-sen? Wozu dient es, einem Verfahren Beifall zu gehen das man nicht näher angiebt,oder ein anderes verwerfen, das man ebenfalls nicht besser bezeichnet? Diese Erläuterun-gen hätte man zur allgemeinen Kenntnifs bringen, oder lieber ganz schweigen sollen, wennman nichts besseres zu sagen wufste. Untersuchungen ähnlicher Gegenstände sind von derhöchsten Wichtigkeit; denn von einer r ich ti gen Wahl der Vertheidigungsmittel hängtdie Sicherheit des Staats ab, da eine falsche durch zwecklosen Aufwand zu Grunderichtet.

Text. Ebendas. S. 93. „Der Umrifs mit Bollwerken hat einer Menge verschiede-ner Befestigungsarten das Daseyn gegeben, deren der wahre Kriegsbaumeister nicht

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