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ist es, was die Verfasser die Analyse der Festungen nennen. (S. oben in der Ein-leitung des Zweiten Theiles, und ebendas. im^Ersten Kapitel.)
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43. Wer mit diesem köstlichen Verfahren genau bekannt ist, woifs, dafs Verteidi-gung und Angriff auf einer gleich hohen Stufe der Vollkommenheit stehen. Zwar lehrtdie Erfahrung das Gegenteil: diese gilt aber nur wenn sie für die Verfasser beweist.Kann es wohl etwas Ungereimteres geben! Man höre:
XXV. Man setzt voraus, dafs der Belagerte sich Tag und flacht seines Geschützes und„Feuergewehres, so gut es ihm nur möglich ist, bedient, und dafs er alle angegriffene Werke„so lange behauptet, bis zu dem Augenblicke, wo er in Gefahr ist mit Sturm erobert zu wer-den. — Das Tagebuch der Belagerung wird demnach auf die Berechnung der Zeit begrün-det, deren der Belagerer zu seinen Laufgräben, Festsetzungen und Batterien bedarf, während„er einem ununterbrochenen Feuer von der Festung ausgesetzt ist. Die vermit-telst jenes'Tagebuches gefundene Zeit giebt die eigenthiimliche Stärke der Befestigungsart.„Es scheint sich logisch richtig nichts dagegen einwenden zu lassen.“
44. Wenn die Verfasser unter dem ununterbrochenen Feuer der Festung ihreAngriffsarbeiten in einer gewissen Zeit aufführen wollen, hätte doch wohl die Beschaffen-heit und Stärke .«,nes Feuers angegeben werden sollen.
45. Bei allen bekannten Ecfestigungsarten, die wirklich belagert worden sind, hängtdas Feuer von der-Zahl des Geschützes, der Stärke der Besatzung und der vorhandenenMenge Munition ab. Diese drei Gröfsen rr-nfsten in den Belagerungs-Tagebüchern sehrgenau bestimmt seyn. Sobald jedoch von einer neuen Befestignngsart die Rede ist, überdie alle Erfahrungen fehlen, können auch jene Tagebücher keine Anwendung finden. So-bald nämlich eine Befestigungsart den Belagerungsarbeiten das doppelte, ja vierfache Feuerder altern entgegen setzt, wäre es ungereimt zu behaupten, dafs die Arbeiten nicht da-durch aufgehalten werden. Die Erfahrung giebt hier kein Maafs: man kann blofs nachohngefähren und wahrscheinlichen Annahmen schätzen; denn je gröfser die Feuermasseeiner Befestignngsart ist, um so langsamer müssen nothwendig auqh die Fortschritte desFeindes seyn: und dies nicht blofs im einfachen, sondern wohl im vierfachen Verhält-nisse der Feuer. So wie der Verlust des Feindes steigt, mufs er auch die Deckungsmit-tel vervielfältigen. Man sieht aber leicht ein, dafs die Vermehrung des Feuers bis zu ei-ner gewesen Stoffe alle Fortsetzung der Arbeiten durchaus unmöglich macht, weil sieMens'hen und Deiknüttel zugleich vernichtet. So hat das kasemattirte Zangenwerk insich sc'bst die Unmöglichkeit der Ausführung aller Belagerungsarbeiten, weil sie jeder Ri«
Yieuer Band. U
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