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82. Dazu noch die Umstände, unter denen ienem Einzelnen der Oberbefehl an?der Insel Oleron übertragen ward. Er sollte als General ein Truppen-Corps zum Ent-satz von Betle-Isle .fuhren: weil dies aber unmöglich war, bekam er Befehl nach Oleronzu gehen, dessen Angriff der Minister für sehr nahe ansahe. Man wählte den Marquisvorzugsweise gegen eine Menge anderer Generale, wegen seiner Kenntnisse in der Befesti-gnngskunst, die er in vier Feldzügen bei der Schwedischen und Russischen Armee ange-wandt hatte.
85. Als gegen das Ende des Jahres 1778 der Krieg plötzlich ansbrach, wandte sichdas Ministerium wegen Vertheidigung der Insel Aix — wozu es keine Mittel hatte alsden Entwurf Filleys, der zwanzig Millionen kostete und acht bis zehen Jahre Zeit er-forderte — abermals an den Einzelnen. Dieser vertheidigte vermittelst eines hölzer-nen Forts von ganz neuer Art, das binnen sechs Monaten fertig ward, die Rheededurch eine ungewöhnlich starke Feuermasse, wo 72 bis 118 sechs und dreifsigpfün-dige Kugeln auf Einmal gegen jeden Punkt des Umkreises abgeschossen werdenkonnten.
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84. Das so schnell erbauete Fort hat die wichtigsten Dienste geleistet: alle Kriegs-schiffe aus Rochefort konnten unter seinem Schutz ihre Ausrüstung vollenden, nnd dieKanffahrer ihre Convoi erwarten, ohne dafs der Feind etwas gegen sie zu unternehmenwagte. Demohngeachtet war es kaum Einen Stock hoch aufgebaut, als Herr vonFour-cröy dem Minister eine Schrift überreichte, in welcher er als gewirs behauptete: dasFo« werde durch die Erschütterung «eines eignen Geschützes einstürzen, und die Besat-zung unter seinen Trümmern begraben; auch werde der giftige Pulverdampf die Kano-niere in diesen grofsen Kasematten ersticken. Die deshalb von hem Minister angeordne-ten Versuche erwiesen jedoch das Gegentheil. Ich war dabei anwesend, nnd kann Ihnenversichern, mein Herr! dafs sich auch nicht der geringste Schaden an dem Fort zeigte,(Man findet alles dahin gehörige im isten und aten T heile.)
85. Auch da noch erfuhren weder der Minister noch der General- Commandant der
Provinz, noch auch der Marquis von Montalembert etwas von den besondem Schrif-ten Vaubans, die dem Genie-Corps anvertrauet, und unausgesetzt in den Schulen atu*diret worden waren, und die bessere Hülfsmittel darbieten. Jetzt war wohl dieschicklichste Gelegenheit, jene Hülfsmittel vorzulegen: sie würden nnbezweifelt den Vor-zug erhalten haben. Man begnügte sich, eine eben so sinnreiche als nützliche Arbeit zutadeln, ohne an ihrer Stelle etwas zweckmäßigeres vorzuschlagen. , ,
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