Buch 
Erfahrungen über Fabrikation und Haltbarkeit des eisernen und bronzenen Geschützes / gesammelt von Dr. Moritz Meyer
Entstehung
Seite
29
JPEG-Download
 

29

Das 2te wag 715 Pfd.; es hafte gethan

40 1%

40 2

20 Kartätsch 2

100

Das dritte wog 712 Pfd v das vierte 716 Pfd.

Man that mit jedem dieser Geschütze 600 Kugelschusszu 2 Pfd. schwedisch. Alle 4 hielten, sie hatten nur ein Ku-gellager von 0,01" ; die Zündlöcher waren etwas erweitert.

Um noch die Haltbarkeit dieser Geschütze bei grosserKälte zu erproben, wurden bei Temperaturen zwischen 9,8° ß.und 22,4° 91 Schuss mit jedem gethan, davon8 mit 3,6 Pfd. (preuss.) Pulver und 2 Kugeln12 1,8 1 Voll-, 1 Hohlkugel

71 1,8 1 Vollkugel.

Die Geschütze blieben unverletzt, obwohl die 4 eisernen Achsensprangen, die vom besten schwedischen Eisen anyefertiyt und2,63" im Gevierten stark waren.

Bei einem Vergleichsversuche that man mit Hellwigs undCardells 6Pfdern 400 Schuss ä 2 Pfd. (100 täglich); dannnoch mit den ersteren

1 Schuss zu 4 Pfd. Pulver und 1 Kugel

1 5 1

16 1und mit den Cardellschen

1 - 3 - 1

1 - 4 2

1 3 - 2

2 - 3 - 1

Sie hielten alle diese Proben aus.

Zwei schwache 24 Pfder hielten 800 Schuss, je 50hinter einander mit % kugelschwerer Ladung bei einer Tempe-ratur von 6 bis 28° lt.

Ein in Finspang gegossner 18 Pfder, der 40 Ctr. wog,eine 21 kugellange Seele und l*/ e Kugeldurchmesser Metallstärke* über der Laduhg hatte, sollte gesprengt werden; man fingmit 8 Pfd. Pulver und 1 Kugel an und vermehrte die La-dung bei jedem Schuss um 1 Pfd. Pulver; er sprang beim 16ten