42
2 0 Schuss a 4Pfd. (poiddemarc) 1 Vorschlag 1 Kugel 1 Vorschlag
20 —
4 —
— — 1 —
2 —
1 —
10 -
4 —
— 1 —
3 —
1 —
5 —
8 —
— — 1 —
6 —
1 —
2 -677
16 —
— — 1 —
12 —
1 —
Ein
anderes
Geschütz hielt noch 7
Schuss
mehr zu
Pfd. Pulver und 12 Kugeln.
Aber auch in Frankreich hat man traurige Erfahrungengemacht; so sprangen 1805 auf dem französischen Schiffe LeRedoutable zwei Geschütze, 1828 auf dem Polygon von Tou-lon ein Geschütz, und ein anderes wenige Tage darauf auf derFregatte Provence bei einem Gefechte vor Algier. 1830 sprangebenda ein 36Pfünder auf der Flotte und erschlug einen Offi-zier und 10 Mann. Die Schuld des Zerspringens der beidenGeschütze von 1828 giebt man dem zu grauen Eisen, so wiedem Einfallen des Ofens beim Gusse. Ein in Nevers 1828 ge-gossener 30Pfünder sprang in Havre, nachdem er 158 Schussausgehalten hatte; die stärkste vorgekommene Pulverladung war8 Pfd. gewesen.
Man hat vielfach auf Mittel gedacht, diesem häufigen Sprin-gen zu begegnen; Martin goss z. B. in Fourchambaud einen24Pfünder wieder über den Kern, aber mit der Mündung nachunten, um einen stärkeren verlornen Kopf zu erhalten. Thierywollte eine stabeiserne Hülle um das Geschütz eingiessen. Bei-de Methoden sind nicht zu empfehlen.
Vor wenigen Jahren noch behauptete man in Frankreich,dass in den Küstenbatterieen wohl Geschütze sprängen, niemalsaber auf der Flotte, und einzelne Offiziere glaubten den Grunddieser Verschiedenheit darin zu finden, dass die Marinege-schütze inwendig mit Fett angestrichen würden. Die neuesteZeit' hat diese Behauptung widerlegt. Im Allgemeinen Hessees sich wohl aber erklären, wenn auf der Flotte seltener Ge-schütze sprängen als auf den Küsten, weil man seltner damitschiesst, und mit schwächeren Ladungen, und weil das Marine-geschütz der Witterung nicht so ausgesetzt w T ird, als das Küsten-geschütz. Nach einer neueren Angabe des General Peralsdorfkommt das häufigere Springen der Küstengeschütze daher, dassman dazu die schlechtesten Marinegeschütze nimmt.