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Erfahrungen über Fabrikation und Haltbarkeit des eisernen und bronzenen Geschützes / gesammelt von Dr. Moritz Meyer
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86
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schah aus einem gewöhnlichen Bronzegeschütz. Diess hattenach 800 Schuss ein 4 Linien tiefes Kugellager und Risse inder Gegend der Ladung. Man hörte deshalb auf mit gewöhn-licher Ladung zu schiessen, und versuchte beide Geschütze zusprengen. Man that folgende Schüsse:

5

Schuss zu 4 Pfd. Ladung und

2 Kugeln

1

-4 K a

-

2

1

5

- -

2

1

Ö/ a

- -

2

1

6

2

1

- ey»

3 (2 Vorschläge)

1

7

- -

3

1

-7%

- -

4 (das Bronzegesch. sprang)

3

-7i/ s

- -

4

1

8

-

5

1

9

- -

6 (das Geschütz fing sich an

auszuweiten)

1

10

- -

7

1

11

-

8

1

12

- -

9 (das Geschütz sprang an

der dünnsten Stelle).

Gogel sagt,

Eins dieser Geschütze habe 20,000 Schuss

ausgehalten, im Bulletin des Sciences milit ., (Avril 1830 S. 246.)ist diess aber als ein Irrthum zurückgenommen.

1824 goss man in Russland 2 18Pfünder aus einer Le-girung, der man auf 100 Kupfer 23,7 Gusseisen und 11 Zinngab. Man machte die Geschütze um % schwächer als die ge-wöhnlichen, und that aus einem der Geschütze und zum Ver-gleich aus einem Bronze-18Pfünder

100 Schuss mit 6 Pfd. Ladung 1 Kugel 2 Strohvorschläge

100 -

_ 2

125 _____

_ _ _ 2

25 _____

Kartätschen

57 _ _ -

1 Kugel 2 Strohvorschläge

55 -

Kartätschen.

Da das Bronzegeschütz schon ausgeschossen war, so ver-suchte man es, die Geschütze zu sprengen.

Man that folgende Schüsse: