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Erfahrungen über Fabrikation und Haltbarkeit des eisernen und bronzenen Geschützes / gesammelt von Dr. Moritz Meyer
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1 Enthält das Bronze Blei, so sinkt diess bei senkrechtstehendem Gussstück nach unten.

In einem metallnen 24Pfünder, der 1826 in Koblenz ge-sprengt wurde, fand man, mitten in der Mühe des Geschützes,92,084 Kupfer7,906 Zinn0,010 Blei

100,00 ;

im Bodenstück aber

90,39 Kupfer9,25 Zinn0,36 Blei

100 , 00 .

2. Enthält das Bronze nur Kupfer und Zinn, und ist dasMetall, dem äussern Ansehn nach, innig gemengt, so ist dasGeschütz zinnreicher nach unten. Der Quccrschnitt ist meist inder Achse des Geschützes und an der äussersten Fläche dergrössere Zinngehalt. Beim fertigen Geschütz aber, wo dieäusserste sinnreiche Decke abgedreht ist, steigt der Zinngehaltvon aussen nach innen. In Bezug auf die Höhe ist der Kopfund das Zapfenstück gewöhnlich am meisten verschieden imZinngehalt. Zapfenstück und Bodenstück haben fast denselbenGehalt. Dass die Geschütze Eines Gusses, wie Viele behaup-ten, in dem Maasse zinnreicher werden, als sie später im Gussegefolgt, habe ich nicht bestätigt gefunden.

Eine lOqfündige Haubitze gab

unten ausserhalb

9,68 Prozent Zinn

innerhalb

10,03

oben ausserhalb

9,36

innerhalb

9,86

eine 4pfündige Kanone

oben

8,59

in der Mitte

9,58

unten

9,66

ein 241fünder in der Mitte

auswendig 7,922

inwendig 9,155