28
Es wird hier eingewendet werden, daß man dieseHaubitzbatterie nicht immer bei der Hand habe, daß sie beider Rescrvcartillerie sich zu weit zurück befinden werde.
Dieser Einwurf gründet sich aber nur auf die frühereArmeeorganisation, wo dieser Fall öfters eintrat und un-treren mußte, eine ganze Armee in besondere Infanterie-und Kavalleriekolonncn aufgelöst, die Artillerie eine beson-dere Marschkolonne formirte, in der Regel auch wohl garmit der Bagage vereinigt war. Bei der jetzigen Einthei-lung einer Armee in selbstständige Armeekorps aus allenWaffengattungen, ist auch überall Artillerie bei der Be-weglichkeit derselben aus der Rcserveartillerie gleich zurHand. Beim Verfolgen des Feindes wird eine der dies-seitigen Avantgarde zugetheilte Haubitzbatterie gewiß vongrößerem Nutzen seyn, als die bei einer oder zwei Batte-rien vertheilten Haubitzen. Es wird, bei der heutigenBeweglichkeit der Artillerie, nie auf irgend einem Punktdes Schlachtfeldes eines Armeekorps an Haubitzen fehlen,aber nur durch ihre permanente Vereinigung läßt sich vonihnen eine Wirkung erwarten. Hier wird die Aufmerk-samkeit des Battcrickommandeurs und der Offiziere durchnichts abgezogen, welcher Fall nothwendig eintreten muß,wo Kanonen und Haubitzen mit einander vermischt sind.
taque folgen, bis sie sehen, daß die Infanterie auf die Anhöhenkommt, wo sie den Feind weggejagt, und so dann das Feuer vonden Haubitzbattcrien aufgehört, gleich L xorise zu seyn, umdiese BataiUonskanone» gleich auf den Berg herauf zu fahren,und wenn die Infanterie Posto gefaßt, gleich bei ihre Bataillonsfahren zu können. Sollte es seyn, daß der Feind in solchenPosten stünde, da hinter den Anhöhen, wo man den Feind weg-gejagt, sich wiederum andere Anhöhen befinden; so müssen dieHaubitzbattcrien auch mit nachgefahren werden, und ist derArtillerieoffiziere, so Batterien kommandiren, ihre Hauptsache,auch den zweiten Posten, so wie den ersten, mit Batterien zuembrasfiren, und ei» Kreuzfeuer nach den Anhöhen zu machen."