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gegen die Haubitze machen. Nr. 10. geht sogleich zurück,sobald ihm die Bombe abgenommen worden, holt eineandere aus der Protze, und tritt damit auf seinen Platzneben Nr. 6.
So wie Nr. 2. mit dem eben beschriebenen Ge-schäfte fertig ist, tritt er wieder auf seinen frühern Platzneben dem linken Achsschenkel, indem er rechtsum macht,und mit dem linken Fuße zuerst antritt.
5) Schlagröhre! — Richtet!
Wird wie beim 6pfünder-Kanon ausgeführt. Woaber auf sehr große Weiten, oder, weil das Terrain ge-birgig ist, nicht mit dem Aufsätze gerichtet werden kann,bedient man sich des Richtloths und des Quadranten.Nr. 5. tritt alsdann mitten hinter die Haubitze, hält inder rechten Hand den Faden des Richtloths dergestaltgegen die Stirn, daß er /entrecht vor einem Auge schwebt.Nach dieser senkrechten Linie ^läßt er die Haubitze in dieRichtungslinie bringen, indem er mit der linken Handwinkt, wohin Nr. 3. den Laffctcnschwan; werfen solle,welcher sich deshalb nach Nr. 5. umsehen muß. Wäh-rend dessen stellt sich der Feuerwerker dicht an die Mittel-achse der Haubitze neben Nr. 4., und setzt mit der linkenHand den Quadranten auf das Zapfcnstück. Hiernachelcvirt er das Rohr, wozu Nr. 4. nach Verlangen denRichtkeil schraubt.
6) Haubitz! — Feuer!
Beim Worte: Haubitz, wirft Nr. 1. den Wischerin den rechten Arm, und zieht den rechten Fuß nebenden linken, indem er Front nach auswärts macht, wo-durch er neben den Achsschenkel zu stehen kommt. DasAbfeuern und Vorbringen der Haubitze geschieht wie beim6 Pfänder-Kanon, und nach dem Abfeuern nimmt Nr. 1.seine erste Stellung wieder an.
Soll ohne Kommando hinter einander fortgeladen wer-den, so wird kommandirt: Haubitz! — chargirt! wor-