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auf alle Nummern ihre Verrichtungen machen, ohne dazuein besonderes Kommando abzuwarten, bis die Haubitzegeladen ist. Das Abfeuern geschieht dann auf das Kom-mando: Haubitz! — Feuer!
Das Umwechseln der Nummern, beim Exerzieren zurUebung, ist wie bei einem 6 Pfänder «Kanon, eben so derErsatz der Hauptnummern im Gefechte, und es dient hierNr. 11. als eine besondere Reservenummcr zur Herbeitra-gung der Bomben und Munition.
d. Aufprotzen.
Das Aufprotzen zum Avanciren, wie zum Zurückgehen,findet ganz in eben der Art wie beim 6 Pfänder-Kanonstatt, desgleichen das Avanciren mit dem Taue, sowohlbei der reitenden als Fußartillcrie, wobei Nr. 10. beiallen Bewegungen mit abgeprotzter Haubitze neben Nr. 6.bleibt, und bei der reitenden Artillerie, wenn die Mann-schaft zu Pferde folgt, im zweiten Gliede neben Nr. 7.links reitet. Nr. 9. und 11. bleiben stets beim Wagen.
c. Abprotzen.
Auch dieses findet ganz eben so statt wie beim (Pfänder -Kanon, und eben so auch das Zurückgehen mit dein Laue.
Z. Des 12pfünder-Kanons.
Zur Bedienung eines 12 Pfänder »Kanons sind 1 Un-teroffizier und 10 Mann erforderlich, welche folgende Der»richtungen haben:
Nr. 1. 2. 3. 4. 5. und 6. wie beim 6 Pfänder»Kanon.
Nr. 7. und 8. hinten am Laffetenfchwanz, jeder miteinem Richtbaume versehen, als Gehilfen beim Richten.
Nr. 9. führt den Munitionswagen.
Nr. 10. hat den zweiten Dorrathstornister.