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2 (1824) Zweiter Theil / von W. von Grevenitz
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ihr Handpferd durch Annehmen und Heben der Faust,scharfes Anlegen des Zügels gegen den Hals, rechts vor«wärts antreten, treiben ihr Saktelpferd in derselben Be-wegung nach, wo sich das Maaß derselben nach der desMittel- und Vordcrreitcrs richten muß.' Das Vorschrei-ten darf, wie sich von selbst versteht, nur so viel seyn,daß die Wendung möglich wird. Wenn nun die Mittel»und Vorderreiter auf der neuen Grundlinie anfangen ge-radeaus zu gehen, lassen die Stangcnreiter, indem siesich rechts umsehen, ihre Pferde in der Richtung derneuen Linie sofort anziehen, wodurch die halbe Wendungder Geschütze ausgeführt seyn wird. Nur der Geschützfüh-rer des ersten Geschützes reitet vor seinem Vorderreiter, dieübrigen neben dem Vorderreiter; die Offiziere links nebendem ersten Geschütz ihres Zuges, zwei Schritt seitwärtsvom Geschützführer, den Offizier vom ersten Zuge ausge-nommen, welcher zwei Schritt vor dem Geschützführerreitet. Der Batteriekommandeur reitet an der Spitze derBatterie, mit der Freiheit, sich auch links neben dieselbezu begeben, um die Batterie zu Zeiten im Auge zu bchal»ten, und darauf zu sehen, daß alles in der vorgeschriebe-nen Entfernung bleibt.

Soll zu Eins links um gemacht werden, so geschiehtdie Ausführung in gleicher Art, nur daß die Pferde linksgestellt werden. Der Geschützführer des linken Flügelgc«schützes reitet vor dein Vorderreiter, alle übrigen neben denVorderhandpfcrdeu ihrer Geschütze; die Offiziere neben demletzten Geschütze ihrer Züge, zwei Schritt rechts neben demGeschützführer; der Batterickommandeur vor, oder zu Zei-ten rechts neben der Batterie.

Bei diesem Abmärsche zu Eins, rechts oder links,kann bei der reitenden Artillerie das Antreten einer Bat-terie nach vollführtcr Wendung nicht zugleich auf dasKommando: Marsch! statt finden, indem der Raum fürdie reitenden Artilleristen hinter dem Geschütz durch die