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vor seiner Einhüllung zerfallen , doch bedeckt worden , ehe die einzelnenTheile weit von einander entfernt wurden. Aehnlich Fig. 11, doch isthier Kopf und Thorax noch verbunden und auch der Hinterleib vor-handen, daneben liegen Reste von Potamogeton geniculatus und einekleine Planorbis; bei Fig. 9 und 10 fehlt der Kopf, wogegen der Hin-terleib sehr wohl erhalten ist, besonders bei Fig. 10. Die Grössenver-hältnisse sind etwas variabel, wie aus folgender Zusammenstellunghervorgeht:
Kg. 3. Fig. 4. Fig. 5. Fig. 6. Fig. 7. Fig. 8. Fig. 9.
Ganze Länge.9|L. 9JL. 9 L. 9[L. 9^-L. 9J-L. 8|L.
Länge des Kopfes .1-Jr. 1|. lf. 1 . 1|. 1}. 1 .
Länge des Vorderrückens . lf. 1J. 1L lf. lf. 11|.
Breite desselben am Grund. 4|. 4f. 3f. 3f. 3|. 3-f.
Länge der Flügeldecken . 6f-. 6f. 6f. 6[. 61. 6J. 6p
Breite beider.5|. 5f. 4|. 5 . 5f. 5 .
Von dieser Art hatte ich früher nur die Flügeldecken, die seithergefundenen vollständigen Exemplare bestätigen die frühere Deutung.Es steht die Art in der That dem Hydrous caraboides sehr nahe, un-terscheidet sich aber durch beträchtlichere Grösse und dass die grössteLeibbreite auf die Mitte fällt.
Der Kopf ist kurz oval, hat eine kurze, breite Oberlippe und rundeAugen, stark gekrümmte, spitze Oberkiefern. Auf der Mitte der Stirngehen 3 Linien zusammen, wie bei Hydrophilus. Der Vorderrücken isthinten gerade abgeschnitten, vorn etwas ausgebuchtet, viel schmäler alshinten; die Seiten ziemlich gerundet. Die Oberseite glatt. Der fürHydrous bezeichnende Kiel ist bei Fig. 5 angedeutet. Die Flügeldeckensind in der Insektenfauna S. 54, ausführlich beschrieben. Der Brust-kiel reicht bis hinter die Hinterbeine. Die Beine haben ziemlich starkeSchenkel.
Der Hinterleib ist oval, schwarz, jedes Segment an der Seite in derMitte mit einem hellen Flecken.