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Beiträge zur Insektenfauna Oeningens : eine im Jahre 1861 von der Holländischen Societät der Wissenschaften zu Harlem mit der Goldnen Medaille gekrönte Preisschrift / von Dr. O. Heer
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7. Hydrous Braunii Heer. Taf. V. Fig. 12, 13, 14.

H. miuor, ovalis, pronoto antrorsum angustato, elytris margine subtilissime striato-punctatis.

Ganze Länge 7 Lin. bis 8 Lin. Bei dem Exemplar von 8 Lin. Länge, der Kopf ll Lin.lang, der Vorderrücken lf Lin., die Flügeldecken 51 Lin. bei einer Breite von 21 Lin. (dereinzelnen.)

Kesselstein und im fetten Kalk des untern Bruches. Fig. 12.

Ist sehr ähnlich dem vorigen und vielleicht doch nur Varietät des-selben, indessen beträchtlich kleiner und die Seiten mehr gerundet.

Das Stück aus dem fetten Kalk (Fig. 12) ist kohlschwarz, oval, inder Mitte am breitesten und nach beiden Seiten gleichmässig verschmä-lert und ziemlich stumpf zugerundet. Fig. 13 und 14 sind aus demKesselstein.

Var. minor. Fig. 15. Es ist diess Stück beträchtlich kleiner, als dieübrigen und bildet vielleicht eine besondere Art. In der Form stimmtes indess wohl mit denselben überein. Der Brustkiel reicht bis zu denHinterbeinen.

8. Hy drous Esckeri m. Taf. V. Fig. 16, vergrössert 16. b.

H. ovatus, apice obtusus, pronoto anterius angustato.

Ganze Länge 81 Lin., Länge des Kopfes 11 Lin., Länge des Vorderrückens 11 Lin.Breite hinten 31 Lin., Flügeldecken Länge 51 Lin., Breite beider bei den Hinterhüften 4J Lin.,vorn 3l Lin.

Insektenschicht des untern Bruches sehr selten.

Ein wunderschön erhaltenes Stück mit Gegenplatte. Unterscheidet sichvon den beiden vorigen durch andere Form des Vorderrückens undden Umstand, dass die Flügeldecken hinter der Mitte am breitesten sind.

Der Kopf ist gross, mit langen hervorstehenden Maxillarpalpen; dasletzte . Glied ist bedeutend kürzer als das vorletzte, also wie bei Hydrous.Die Oberlippe ist kurz, die Augen rund, die Zeichnung der Stirn, wiebei den vorigen. Der Vorderrücken ist hinten und vorn ziemlich geradegestutzt, die Hinterecken sind stumpf zugerundet. Die Flügeldeckenerweitern sich nach hinten und erreichen ihre grösste Breite bei denHinterhüften. Von den Streifen sind nur ein paar am Rande bemerk-

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