Buch 
Lehrbuch der Colonial- und Spezerei-Waarenkunde / von Dr. S.A. Schwarzkopf
Entstehung
Seite
915
JPEG-Download
 

IX. Gruppe. Salze.

«15

ziemliche Quantitäten fremden Salpeter braucht. Auch in Alabama undMissouri in Nordamerika wird jetzt Salpeter gewonnen. Natronsal-peter wird ebenfalls in großer Menge verbraucht und kommt von derWestküste Südamerikas in den Handel. Peru führte schon 1840 227,356Quinta! zu 454,712 spanischen Piastern aus. Nächst dem Hauptquantum,welches England und andere Länder beziehen, gehen auch ziemlich bedeu-tende Quantitäten davon nach Deutschland. Die Ausfuhr von Jquique inPeru und von Pisagua betrug 1847 382,726 Quintal. Die Ankäufe machtman in Valparaiso und Lima.

Hamburg importirte 1848:

Südsee-Salpeter '

von der Westküste Südamerikas 13,924 Ctr. zu 104,240 M.Bc.,

Alton«. 719 5,830

Ostindischen Salpeter

aus Ostindien ...... 2,424 55,520

Großbritannien .... 7,270 145,740

zusammen 24,337 Ctr. zu 311,330 M.Bc.

In demselben Jahre erportirte es:

ostindischen Salpeter 9,759 Ctr. zu 202,000 M.Bc.,

Südsce-Salpeter 23,507 178,120raffinirten Salpeter 1,758 38,080

zusammen 35,024 Ctr. zu 418,200 M.Bc.

Im Jahre 1849 importirte es 19,200 Säcke Südsee-Salpeter, alsodreimal so viel als 1848.

Verpackung und Versendung geschieht in Fässern und Säcken.

Verkaufs weise:

Amsterdam notirt rohen und raffinirten Salpeter bei 100 Pfd. inGld. holl. mit 8 oder 14 Pfd. Tara und 1 st Gutgew.

Danzig notirt Salpeter per Ctr. in Thlr. Cour.,

Hamburg per 100 Pfd. in M.Bc.

Eingangsabgabe.

Im Zollverein: gereinigter und ungereinigter, sowie Chilisalpeter5 Sgr. oder 17.^ Kr.

58 *