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Lehrbuch der Colonial- und Spezerei-Waarenkunde / von Dr. S.A. Schwarzkopf
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IX. Gruppe, salze.

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mit Wasser nicht gar zu viel Unauflösliches zurücklassen. Verfälscht wirdsie mit Kochsalz, Kalk, Glaubersalz u. s. w.

Aufbewahrung wie Pottasche.

Nutzen und Gebrauch. Die Soda findet in vielen technischen Ge-werben die ausgebreitetste Anwendung, sowohl in der Glasfabrikation, alsin der Färberei, Bleicherei, Kattundruckerei, in den Fayence- und Stein-gutfabriken zu Glasur, zu verschiedenen chemischen Präparaten, weßhalbihre Produktion und ihr

Handel von außerordentlicher Bedeutung ist. Die natürlichen Soda-sorten, als: die alicantische, sicilianische und levantische, verkauft man inMarseille nach Kilo, in Hamburg nach 10V Pfd. in M.Bc. Die spa-nische wird von den oben angegebenen Erzeugungsplätzen ausgeführt.

Hamburg führte 1848 ein:

von Großbritannien 25,956 Ctr. zu 156,810 M.Bc.,übrige Einfuhr 1,567 7,750

zusammen 27,523 Ctr. zu 164,560 M.Bc.und führte in demselben Jahre 25,711 Ctr. zu 161,780 M.Bc. wiederaus. Die

Verpackung und Versendung geschieht gewöhnlich in Fässernoder auch in Ballen.

Eingangsabgabe.

Im Zollverein: per Ctr. 1 Tblr. oder 1 Gld^ä Kr.

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