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durch ein Loch in b geht, so zwar, daß die innereKante von Ab als Zeiger für die Eintheilung desBogenS dient. Die Theile der Skale können Hun-derttheilen eines Zolles entsprechen, und fallen unterdieser Voraussetzung groß genug aus, wenn die LängeA <1 das Zehnfache von der Länge der kurzen Schen-kel A s, A « ist. Der Gebrauch dieses Drahtma-sicS ist höchst einfach. Man drückt mit der einenHand die langen Schenkel zusammen, bringt zwischendie (dadurch geöffneten) kurzen Schenkel das Endedes Drahtes, läßt hierauf mit dein Drucke nach, undbemerkt, auf welche Zahl der Skale cl e die innereKante von b weiset.
I. Fabrieation des Drahtes im Allge-meinen.
Die Mittel zur Erzeugung des Drahtes sind,ihrer Grund-Idee nach, einfach, wie das Produktselbst einfach ist. Zn sehr beschränkter Ausdehnungwerden zur Verfertigung des DrahteS Walzen an-gewendet, welche, auf dem Umkreise mit correspondi-renden Rinnen versehen, bei ihrer lUmdrehung diezwischen sie gesteckten Metallstangen fassen und indie Form jener Rinnen pressen. Am allgemeinstenaber geschieht die Verfertigung deö Drahtes, indemman Stangen des Metalles durch zweckmäßig ge-staltete, unbewegliche Oeffnungen in harten Körpernzieht, und dieses Durchziehen in fortschreitend kleine-ren Löchern wiederholt, bis die gehörige Verdünnungerfolgt ist. Von der Natur dieses zweiten Verfah-rens (mit welchem die Anwendung des SickenzugeSzum Ziehe» von Blechstreifen sBd. 53 des Schau-platzes^ verwandt ist) rührt die Benennung Draht-