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Achtes Capitel.
Von den Drahthaften, Fischangelnund Kantillen.
I. Drahthafte.
Die zum Zusammenhaken von Kleidungsstückengebrauchten Haken und Ringe, von welchen hier dieNede ist, werden apf die einfachste Weise mittelsteiner gewöhnlichen Rundzange (siehe Dp. 179 dcSSchauplatzes) verfertigt. Man schneidet Drahtstückevon gleicher Länge ab und biegt zuerst die beidenEnden zur Form kleiner Ringe. Die fernere Behand-lung ist eine andere für die Haken als für die Och-sen. Letztere (a. Fig. 29. Taf. XVll) sind vollen,det, wenn man über dem dickeren Theile des rundenZangenmauleS den Draht zu einem großen Ringegebogen, zuletzt wohl auch das Ganze noch mittelstdes Hammers auf einem kleinen Amboße platt ge-schlagen hat. Dir Drähte, welche zu den Haken (bFig. 29) bestimmt sind und etwa um den drittenTheil länger sein, müsse», glS jene zu den Oebsen,werden in der Mitte zusammengebogen (siehe Fig-30), hierauf an der Spitze e, oder auch ganz plattgeschlagen und endlich noch ein Mal, zur Bildungdes eigentlichen Hakens, umgebogen.
Das Hülfsmittel, dessen man sich bedient, umdie Drahtstücke, wie sie zur Verfertigung der Hafteerfordert werden, in gleicher Länge zu erhalten, isteine Leere von ähnlicher Art, wie man bei der Fa-