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mit welcher sie, gleich einem Schleifsteine, schnell um-gedreht wird. Der Arbeiter nimmt eine Anzahl vonDrähten in beide Hände und bietet die Enden allerderselben auf ein Mal dem Spitzringe dar, währender sie zugleich, durch eine angemessene Bewegung derFinger, eine drehende Bewegung um sich selbst ma-chen läßt, damit die Spitzen nicht einseitig, sondernrund angeschliffen (oder eigentlich angefeilt) werden.Die Umdrehung deS SpitzringeS findet in einersolchen Richtung Statt, daß die obere Hälfte derPeripherie von dem Arbeiter fort sich bewegt, folg-lich die abfliegenden, glühenden Feilspäne denselbennicht belästigen. Die Hand, welche zunächst demSpitzringe die Drähte hält, ist durch einen ledernenHandschuh vor dem Verbrennen durch die sich starkerhitzenden Drähte geschützt. Sind die Spitzen ge-bildet, so werden mittelst einer starken Scheere dieDrähte, wieder das ganze Büschel auf ein Mal,abgeschnitten um Stücke von der Länge der künftigenStifte zu erhalten; die Arbeiten deS SpitzcnS undAbschneidens wechseln so lange miteinander, bis dieganze Länge der Drähte in gleich lange, kopfloseStifte verwandelt ist. Die Scheere, mit welcher dasZerschneiden geschieht, steht auf einem Holzklotze, undan derselben ist seitwärts ein Eisenblech angebracht,welches mittelst Schrauben, in gehörige Entfernungvon der Schneide und parallel mit derselben gestellt,I die Länge der Stifte bestimmt, da man bei jedemSchnitte die spitzen Enden der Drähte die verticaleEbene dieses Bleches berühren läßt.
Je dünner der bearbeitete Draht ist, desto mehrStücke desselben können auf einmal gespitzt und abge-schnitten werden. Bei den dicksten Stiften geht dasSchneiden mit der Scheere nicht wohl mehr an; hierbedient man sich daher eines Meißels, auf welchemjeder Draht einzeln abgehauen wird. Die Vorrich-Schauplatz, 188. Bd. 20