Tabelle II.
Geschwindigkeit
in
Kilo-
meter.
österreich.
Meilen.
englischen
Meilen.
nach dereistenFormel.
Widerstandder Lust.
nach derzweitenFormel.
Widerstandder Luft.
l 6.09
2.12
10
0.00268
0.00000
0.00287
0.00019
24.14
8.18
15
0.00665
0.00067
0.008 lO
0.00042
62.18
4.24
20
0.00402
0.00164
0.00842
0.00074
40.26
5.60
25
0.00469
0.00201
0.00684
0.00116
48.28
6.66
60
0.00566
0.00268
0.00465
0.00167
56.66
7.42
65
0.00606
0.00665
0.00495
0.00227
64.68
8.48
40
0.00670
0.00402
0.00565
0.00297
72.46
9.54
45
0.00767
0.00469
0.00645
0.00877
80.47
10.60
50
0.00804
0.00566
0.00766
0.00465
88.51
1 l.66
55
0.00871
0.00606
0.00881
0.00566
96.58
12.76
60
0.00968
0.00670
0.00988
0.00670
Den Koefficienten t' wird man bei der Ausführung noch um 50 bis80 Proc. vergrößern müssen, um sowohl für mangelhafte Stellen im Ober-baue als auch für den Extrawiderstand durch starke Seitenwinde einen Ue-berschuß an Zugkraft in Reserve zu haben.
Nach Polonceau beträgt der gesammte Zugswiderstand auf horizon-taler Bahn bei nicht zu scharfen Krümmungen und einer Geschwindigkeitvon 20 Kilom. (2.655 österr. Meilen): ber Bruttolast.
In Deutschland nimmt man hingegen für den gesummten Widerstandeines Eisenbahnzuges im flache» und hügeligen Terrain durchschnittlichund im Gebirge der Bruttolast an.
Der Koefficient entspricht nach obiger Tabelle einer Geschwin-digkeit von etwas mehr als 4 österr. Meilen; — einer Durchschnittszahlfür die Fahrgeschwindigkeiten auf den deutschen Bahnen.
Nachdem wir nun den Widerstandskoefficienten von Eisenbahnzügenkennen gelernt haben, ist es auch nothwendig, die durchschnittliche Bruttolasteines Zuges zu ermitteln, um hernach die Zugkraft der Maschine und ausdieser die Maximalsteigung der Bahn berechnen zu können.
Wenn man auch eine bestimmte Regel für die Bruttolast nicht anzu-geben im Stande ist, indem man den jeweiligen Verkehr unmöglich in Rech-nung ziehen kann, so bietet die im Anhange mitgetheilte Zusammenstellungdoch Anhaltspunkte genug, um in einem konkreten Falle einen Vergleichmit den gegebenen Verkehrsverhältnissen anstellen zu können, und sich aufdiese Weise der Wahrheit soweit zu nähern, als es bei einem Gegenständevon so problematischer Natur nur immer möglich ist.
Im Allgemeinen kann man annehmen, daß auf Steigungen bis zu,sj^stel mit Maschinen neuerer Konstruktion 9000 Ctr. mit günstigem Er-folge befördert werden können, somit nach Tabelle l. auf eine Steigungvon noch 6000 Ctr., auf eine Steigung von 6000 Ctr. :c.
Daß in der im Anhange beigefügten Belastnngs-Tabelle für die Stei-gung von irw verhältnißmäßig zu große Bruttolastcn angesetzt sind,