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Wo die höchste Genauigkeit des abgedrehten Gegen-standes erforderlich ist, reicht man freilich mit ein-maligem Ueberdrehen nicht auS; in den allermeistenFällen (für Spindeln, Transmissionen, Leitstangenti, s. w.) ist jenes Verfahren aber vollkommen an-wendbar, wodurch eine Drehbank doppelt so viel, alsbisher,.leisten kann. Decoster gebührt das Lob,diese einfache Neuerung in die Praxis des Maschi-nenbaues eingeführt zu haben; sie wird in Frankreichbereits vielfach nachgeahmt und auch in Deutschlandschreitet man damit vor.
Die erwähnte Drehbank ist auch mit einer Vor-richtung versehen, um Löcher in dem aufgespanntenGegenstände genau Winkelrecht und in gleicher Eben«mit den beiden Spitzen ausbohren zu können. FürBalanciers und ähnliche Maschinentheile ist dieshöchst zweckmäßig. Diese Maschine ist im ersten> stapitel des vorliegenden Werks beschrieben und ausTafel ll abgebildet. .
Das Gewicht der Decoster'schcn Drehbankist 2000 Kilogramme, der Preis 4000 Franken, wo-zu sie von einem unserer ersten deutschen Maschinen-Fabricantcn angekauft worden ist. Drehbänke glei-ch» Construction liefert Decoster von 25 ' Längeunt> 2' Dockenhöhe zu 8 bis 9000 Franken, bishrrab auf 4^' Lange, 7" Dockenhöhe zu 12 bisIM Franken. Bänke zum Abdrehen vor der Plan-ne (tours en I'air) kosten bei 12' Durchmesserb» letztern 7 bis 800 Franken, bei 3' DurchmesserI 3000 bis 8800 Franken.
! Aus der Usine de Graffcustadeu bei Straß-I ""kg (Bas-Rhia), die ebenfalls im Bau von Werk-Wsmaschinen eines guten Rufs genießt, war eineund geschmackvoll gearbeitete Drehbank voni rc # 12 1 Länge hervorgegangen, die ganz besondersm Schraubenschneiden und zum Drehen gekrümm-