Boraxsaures Bittererde-Natron.
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so lässt sich das kohlensaure Natron durch Wasser ausziehen.Be BZELIIs [Lehrh. 4, 311).
Bittererde, mit 2 Th. kohlensauren Natrons geglüht, bildet eine weifse, un-•Uchsichtige, bröcklige, schlecht verbundene Masse. Morykau. —Auch vore *n Löthrohr erfolgt keine Auflösung.
p C. Boraxsaures Bittererde-Natron. — Ein kaltes wässrigesyemisch aus Bittersalz und Borax setzt bei Monat-langem HinstellenGierst Nadeln von boraxsaurer Bittererde ab (ir, 211 . b), dann borax-® a ures Bittererde - Ammoniak in grofsen, wasserhellen, glänzendenstallen, dem 2 und lgliedrigen Systeme angehörend. Wöhler
f „ s hg. 28, 526). — Bei 3 Th. (2 At.) Borax auf 1 Th. (i At.) oder auf'2 Th.k 4 4t.) Bittersalz krystallisirt zuerst Borax, dann das Doppelsalz; es bleibt einjTup, mit Krystallen von Glaubersalz gemengt [Auch bei gleichen Theilen von.°rax und Bittersalz schiefst zuerst Borax an."] — Bei 3 Th. [1 At.) Borax aufjl rtl -(2 At.) Bittersalz schiefst viel Doppelsalz an; die Mutterlauge hält noch“°Ppelsalz, da sie sich beim Erhitzen trübt, und Bittersalz, da sie durch Kali»“allt wird. Rammelsberg. [Wenn das Doppelsalz = Na0,2B0 3 +2(Mg0,2B0 3 )Han 6 ’ so liefse sich folgender Vorgang denken: 3(Na0,2B0 3 ) + 2MgO,S0 3 =Ji ao ,2B0 3 + 2(Mg0,2B0 3 ) + 2(NaÖ,S0 3 ); da aber das Doppelsalz nach Ram-L ;Sis berg 1 At. Boraxsäure weniger enthält, so müsste 1 At. Boraxsäure freiet den, oder noch eine besondere Verbindung bilden.) — Grolse, Stark glän-
schiefe rhombische Säulen. Fty. 99 nebst h-Fiäeh.en; u : u» = 85°;«:«! = 89°. Rammelsberg (Pogg. 49, 451).
Krystallisirt. Rammelsberg. Wühler.
NaO
31,2
6,06
6,14
2
MgO
40
7,76
8,44
5
BO 3
174
33,77
34,35
30
HO
270
52,41
51,07
52,5
515,2 100,00 100,00
jjj. Die Krystalle verwittern schwach an der Luft. Rammelsberg. Siea hen sich beim Erhitzen, unter Verlust des Wassers, minder starkals Borax, die geglühte Masse löst sich gröfstentheils wieder inaltem Wasser, doch sehr langsam; das ungelöst bleibende scheintMittel-boraxsaure Bittererde zu sein. — Ein Krystall, in kochendesI asser geworfen, wird undurchsichtig; nimmt man ihn dann gleichkl U . s 5 b evor er zu Pulver zerfallen ist, so enthält sein Inneres einel) et)r ige, fadenziehende Masse. — Das Salz löst sich in kaltem Wassergefähr so reichlich, wie Borax; die Lösung wird nicht durch Am-diaiak gefällt; sie trübt sich beim Erwärmen unter Abscheidung von(Jtel-boraxsaurer Bittererde, die sich beim Erkalten wieder völlig löst.ültK man die Lösung von 100 Th. der Krystalle [248] V 2 St. unda r t kochend, so beträgt die gefällte boraxsaure Bittererde nach demi ^Väschen und Glühen 9,8 Th.; das Filtrat abgedampft, gibt eineiJ^Dische Salzmasse, nicht alkalisch reagirend, an Weingeist freier axsäure abtretend. Wöhler.
^üb UC ^ ®^tererde-Hydrat gibt mit Boraxlösung eine sich beim Erhitzen starkLösung. — Löst man Bittererde in kochender wässriger Boraxsäure,ej tlen tu S t hierzu Borax, so gibt das Gemisch ebenfalls bei jedesmaligem Erhitzen'([jj. Niederschlag, der beim Erkalten Avieder verschwindet. Es setzt beim Ver-te rh;o k leine » schwer lösliche Krystalle ab, die sich wie das obige Doppelsalzen. öhler.
ttiit n , UrcU freiwilliges Verdunstenlassen eines wässrigen Gemisches von Boraxtti] r aerschüsslgem Bittersalz erhielt ich (Schw- 15, 261) grofse , wasserltelle,Selmäfsige Tetraeder, welche Schwefelsäure, Boraxsäure, Bittererde und