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2 (1853) Leichte Metalle und spröde unedle schwere Metalle / von Leopold Gmelin
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Magnium.

[248.249]

Natron enthielten, deren Lösung in kalten.) Wasser sich beim Erhitzen trübte,beim Erkalten wieder klärte, und die ich ah< ein 4faches Salz betrachtete. Abernach später vorgenommener Untersuchung habe ich mich überzeugt, dass sieKrystalle von Bittersalz sind (Fit). 72) mit vo rherrschenden u-Flächen, wodurchdie Tetraederform bewirkt wird, durch hor.axsaures Bittererde-Natron veruii'reinigt. Durch wiederholtes Umkrystallisiren wurden die Krystalle frei vonBoraxsäure und Natron erhalten. Die bei überschüssigem Borax erhaltenenKrystalle waren ohne Zweifel boraxsaures Bittererde-Natron, mit Bittersalz ver-unreinigt. Auch das Gemisch von salzsaurer B'ittererde und Borax trübt sichbeim Erhitzen, klärt sich aber nicht beim Erkältet).

1 Th. Bittererde, mit 2 Th. Borax geglüht, bil.det ein hartes, durchscheinen-des, milchiges Glas. Morvbau. Vor dem Löt.hrohr verhält sich die Bitter-erde gegen Borax wie der Kalk, nur ist die Verbindung nicht so sehr zum Kr)"stallisiren geneigt. Bkk/.elius.

fD. Phosphorsaures Bitter er de-Natrou'. Wie das Barytsa' 2dargestellt. Enthält zwischen 9,9 und 11,8 Proc. Natron. Ludwig.

E. Metaphosphor saures Bittererde-Natron. Zufällig vonGregory bei Bereitung der Phosphorsäure entdeck t. Unlöslich in Salz -säure und Königswasser, aber auflöslich in concentrirter Schwefelsäure-Zusammensetzung 3 (Mg,PO 5 ) + NaO, PO 3 , Maddrell. (Man. Chem. Soc-3 , 273. 1848.) W-T

Mit 2 Th. phosphorsaurem Natron-Ammoniak vereinigt sich die Bittererd edurch Glühen zu einem iveifsen, wenig verglasten Körper. Morveau. Vofdein Löthrolir löst sich die Bittererde darin leicht zu einem klareu Glase aubwelches, wenn es nicht mit Bittererde gesättigt ist, durch stofsweises BlaseU,wenn es damit gesättigt ist, durch Erkalten milciiweifs wird. Bkkzei.ius.

F. Schwefelsaures Bittererde-Natron. Bittere , an der L 11

zerfallende Säulen. Link (Creü Ann. 1796,1,30). Durchsichtige, zieiH'lieh regelmäfsige Rhomben, mit, abgestumpften Ecken und Kanten»bitter, luftbeständig, in der Hitze, ohne zu schmelzen, verknisteriw >in 3 Th. kaltem Wasser löslich. Murray.

Trocken. Link. Murray.

NaO,SOS 71,3 54,4 45,4 55

Mg0,S0 3 60 45,7 54,6 45

" NaO,SO 3 4- MgO,SÖ 3 131,3 100,0 100,0 100

Krystallisirt. Murray.

NaO,SO 3 71,2 38,44 39

Mg0,S0 3 60 32,40 32

6 HO 54 29,16 28

~~~ 44) Aq 185,2 100,00 99

TG. Clil or-Magnium Natrium. Poggiale. ( compt. rend. 20, M-lAnn. Pharm. 56,243) beschreibt eine Verbindung von Chlornatrium m 1Chlormagnium, deren Formel NijCl, 2MgCl 4- 2 HO ist. VV-1

[249] M a g n i u n, u n d Baryum.

Bittererde - Baryt. a . Beide Körpei' bilden durch Glühen zu gleich^ 1Gewichten eine weifse, bröckiiclie, glänzende Mu sse - Morvkvu. (i

b. Das durch Baryt gefällte Bittererdehydrat eutllält gegen 4 Oroc. Bar. 'Grouveule.

Magnium und Calcium. ^

A. Bittererde-Kalk. Gleiche Gewichte beider Stoffe ver einigen sicI * durGlühen zu einer weifsen, halbverglasten Masse. Morvkau. ,|s

B. Kohlensaurer Bittererde-Kalk. findet sich in de.' x ? tur *>U

Bitterspath, Miemit, Dolomit und Bitterkalk. Stumpfe Rliomboedfci"

141; r 3 : r 3 = 106° 55 Mai.us , 107° 22' Mohs; S p ec . Gewicht 2,884-