Fluor - Siliciumnatrium.
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ohlenpulver gebrannt, erscheint es oberflächlich schwarz oder grau. Lkwis.s ist weifs und fast undurchsichtig, zeigt auf dem Bruche ein stänglig fasrigessm £! e ’ ist specifisch schwerer als Glas; ist so hart, dass es Glas und bisweilene lbst Bergkrystall ritzt und am Stahl Funken gibt; es springt nicht so leichtu *’ c ' 1 Temperaturwechsel, wie Glas, und selbst Porcellan, und leitet die Wärmeel u ^jrktricität besser als Glas, daher es, nicht [369] isolirt, beim Reiben nichtsktrisch wird. Es eiguet sich zu Gefäfsen als Stellvertreter des Forcellans. EsCunilztvjel schwieriger, als Glas, und zwar zu einem weifsen oder grauen,I s an den Kanten durchscheinenden Schmelz von muschligem Bruch; härters Glas, aber weicher als Reauiniirsches Porcellan. Sein spec. Gew. verhältlc h zu dem des nicht geschmolzenen Reaumiirschen Porcellans = 2,625 : 2,801-Urch Reiben wird es nicht elektrisch. Morvkau.
3. Setzt man das Brennen zu lange fort, so geht die stänglig faserige Ab-änderung, indem die Fasern durch Risse getrennt werden, in eine mehr fein-körnige, dann in eine grobkörnige über und das Ganze wird locker, graulich,hd noch viel weniger schmelzbar. Wenn das Porcellan aus dem faserigen Zu-fl nde in den körnigen überzugehen angefangen hat, so lässt es sich im Essen-e uer noch schmelzen, zu einer perlfarbigen schwammigen Masse, die grünesa s eingemengt enthält. Ist es ganz feinkörnig geworden, so schmilzt es zuinf'p 11 scl, ' vai nmigen Klumpen. Aber grobkörnig gewordenes schmilzt nicht mehrtssenfeuer, backt aber zu einer besonders harten Masse von dichtem Bruchea ' s f lll,n <Hi. Lkwis ( Physikal. chem. Abhandlung, übers, v. Krünitz, 1,425); vgl.r Dartiguks [ylnn. Chim. 50, 325; auch Sclav. 2, 112); Guyton Moiivkau,l) i. Chim. 83, 113; auch Schw. 2, 137).
3. Kohlensaures Kieselerde - Natron. — Kochendes wässrigesensaures Natron löst die nicht zu stark geglühte Kieselerde und ihrrat sehr reichlich auf, und verliert sie wieder beim Erkalten in gal-b e Jtartiger Gestalt. Pfaff (Sc/itc. 29 , 383). Ist der Kieselerde Alaunerdely)95 e| iiengt, so bleibt diese, mit einem grofseu Theil der Kieselerde und mittron verbunden, ungelöst. Forchhammek (Pogg. 35, 335).
G. Die Kieselerde löst sich in schmelzendem Borax langsam, aber völlige >Oem klaren, strengflüssigen Glase auf.
Kl | • Phosphorsalz löst beim Schmelzen vor dem Löthrohr nur sehr wenigderK- 61 ^ 6 auf > beim Erkalten bleibt das Glas klar. Oer ungelöst bleibende Theilz Fi-iu S< ^ er< * e <!rscbe * ut abs eine durchscheinende, aufgequollene Masse. Bbr-
j,. E. Fluor-SUiciu/nnatriwn. — Bildet sich, gleich der Kaliumver-od .g, beim Vermischen der Kieselilusssäure mit wässrigem Natroneinem wässrigen Natronsalze, Scheele, Berzelius, und fällt leich-pil ’ als jene, nieder, ohne Regenbogenfarben zu zeigen. Der auf demein Cr ^ esamme lte gallertartige Niederschlag zerfällt beim Trocknen zuLös 6111 H ’ eifsen lieble; krystallisirt beim Abdampfen seiner wässrigenß u ag in kleinen, glänzenden, wahrscheinlich regelmäfsig, Gseitigen,ade abgestumpften Säulen. Berzelils.
Nä^SiF 3
Krystallisirt.
Oder:
Bkrzki.ius.
23,2
24,60
NaO
31,2
33,09
32,844
15
15,91
SiO 3
31
32,87
31,600
56,1
59,49
3 CF —0)
32,1
34,04
33,215
94,3
100,00
94,3
100,00
97,659
Flun SC c- milzt vor de™ Glühen und verhält sich im Feuer gleich demS ili j r 'Siliciumkalium; doch verliert es die ersten Antheile des Fluor-stark 1118 l eic l lter 5 gesteht dann und entwickelt [370] das übrige erst in
^ll Ze - Wenu mau in den glühenden Tiegel Stücke von kohlensauremblei btd k wirft i so wird das Eluorsilicium zwar leichter verflüchtigt, dochaa “ be tui Rückstände Kieselerde. Reim Erhitzen mit Kalium zerfällt