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Chrom.
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unter Entfärbung derselben vollständig ab. — Lockeres grünes Pulver,welches beim Glühen in der Retorte ohne alles Erglimmen phosphor*freies Wasserstoffgas entwickelt. H. Rose (Poyy. 9,40). .
D. Phosphorsaures Chromoxyd. — a. Neutraleres. — U l ‘ r . clVermischen des salzsauren Chromoxyds mit phosphorsaurem Kali erb 8 *man einen grünen Niederschlag, nach dem Glühen blauschwarz, 8 » evon grünbraunem Pulver.
b. Saures. — Chromoxydhydrat gibt mit wässriger Phosph° r 'säure eine smaragdgrüne, nicht krystallisirbare Lösung. Vauohelin-
|“E. Pyrophosphorsaures Chromoxyd. — Man fällt eine Löst®?von krystaliisirtem Chromalaun mit einer Lösung von pyropbosp» 0 'saurem Natron. In der Kälte entsteht ein schmutzigrother Niederscm 8 »’aus einer kochenden Lösung aber erhält man einen blassgrünen Niede'schlag. Löst sich in pyrophosphorsaurem Natron, in starken Mi» 81 .®säuren, in mit Schwefelsäure angesäuertem [muss heifsen: schweigSäure haltendem L-] Wasser, woraus es beim Kochen wieder im a ®phen Zustande ausscheidet, und in Kalilauge. Bei 100° wird er dui®grün, nach dem Glühen aber ist er blasser. Das Hydrat enthält 7 -Wasser. Schwarzenberg (Arm. Pharm. 65,2).
Berechnung. Schwarzenberg.
2 0203 160,0 42,76 41,46
3 P05 214,2 57,24 58,54
2 0203,3 PO 5 374,2 100,00 100,00
F. Metaphosphorsaures Chromoxyd. — Von MaddkelRof'chem. Soc. 3, 273) dargestellt durch Auflösen von Chromoxyd * n T s geschüssiger verdünnter Phosphorsäure und Erhitzen der trocknen M ^auf 316°. Schön grün, wasserfrei, in Wasser und starken Säure»löslich.
Berechnung. Maddreix. •
0303 80,0 27,269 ‘ 27,164
3 PO 5 214,2 72,731 72,836
0303,3 P05 294,2 100,000 lOÖßÖO'wl
1 .
Strom
pure 11yo»
von
Chrom und Schwefel.
A. Schwefelchrom. — [~a. Einfach-Schwefelchrom. ■
Glühen von rothem schwefelsauren Chromoxyd in einemWasserstoflgas erhielt Traube ein sehr pyrophorisches Genie»?Einfach-Schwefelchrom und Chromoxyd. — Das Einfach - Schwef« 1 ®^,-
scheint von ihm nicht abgeschieden oder viele von seinen Eigenschaft*sucht zu sein. — 2. Einfach - Chlorchrom gibt mit Schwefel 8 ® 11 ^einen schwarzen Niederschlag. Moberg. W-l — b.
1. Man leitet über, m einer Porcellanrohre weifsgluhendes ^Schwefelkohlenstoffdampf. H. Rose. — 2. Man leitet Uber starkdes Andertlialb-Clilorchroin getrocknetes Hydrothiongas. Lie® 6 ’
(Arm. Pharm. 37, 349). Cr 2 C13 + 3 HS = Cr’-S3 -f 3 HCl. — 3-. 1 ,.,ftleer el1ein inniges Gemenge von Chromoxydhydrat und Schwefel im , g c h' ve 'Raume. Berzelics. — 4. Man schmelzt Chromoxyd mit Füiitla®' a ijiimfelkalium bei sehr hoher Temperatur, und zieht das Schwe ^ lin ddurch Wasser aus. Berzei.IUS. Auch kann man Chromoxyd mit Sch"'