[567. 568]
Andejthalb-Chlorchrom.
561
Peeigot.
Cr
CI
Berechnung.
26,24 *) 42,6
35,41 57,4
1 .
39.4
58.4
■— 2 :
42.7
56.7
3.
42,0
57,0
CrCl
61,65 100,0
97,8
99,4
99,0
") Nach Pemgot.
, Löst sich in Wasser unter Wärmeentwicklung zu einer blauendie an der Luft miter Sauerstoffaufnahme schnell grün wird;ucn durch Einwirkung von Chlor wird sie grün; bei Abschluss derdnlh Sie mit lvalilai| S e einen braunen Niederschlag von Chromoxy-umydrat, während zugleich Wasserstoff' entweicht; mit Ammoniak gibte einen weifsen Niederschlag, ohne Wasserstoffeutwicklung. MitLiit> IOlii | ak uud Salmiak bildet sie eine bläue Flüssigkeit, die au derfelhan- wi [ d ‘ Eintacll ‘Schwefelkalium gibt einen schwarzen schwe-ll , • eri ’ * ni Leberschuss unlöslichen Niederschlag. CyaneisenkaliumChi ei K Cn selblichgrünen Niederschlag. — Die Lösung des Einfach-chr orc ^'oms ist eines der kräftigsten Reductionsmittel; mit einfach-v °aisaurem Kali gibt sie einen braunen Niederschlag, wahrscheinlicha chromsaurem Chromoxyd. Bei einem Ueberschuss von Eiufach-enjorchrom verschwindet dieser wieder und die Flüssigkeit wird griin.Me fällt Calomel aus einer Lösung von Aetzsublimat. Mit Kupferoxyd-salzen gibt sie einen weifsen Niederschlag von Halb - Chlorkupfer unddurch einen Ueberschuss wird ein rother Niederschlag von Kupferoxydulgebildet. Sie verwandelt Scheelsäure sogleich in blaue? Scheeloxyddad fällt unter Wasserstoffeutwicklung metallisches hold ans den Lö-sungen des Chlorgoldes.
Ent ^G'omowijdul- Einfach - Chlorchrom (?). — Basisches Chromchlorür. —utsteht nach Mobebg beim Pallen von Einfach-Chlorchrom mit Ammoniak.z Mederschlag kann nicht ammoniakfrei erhalten werden, wesshalb seineb ■•mmensetzuog noch nicht ermittelt ist. Die darüberstehende FlüssigkeitChlor/ 11 verscll lossenen Gefäfsen ihre blaue Farbe und wird zu Anderlhalb-zienUiii'i' 1 "~Ammoniak. l)er Niederschlag wird an der Luft grün, löst sicheutwicken ^ a ^ zsaure ’ w0 * )ei sich in verschlossenen Gefäfsen Wasserstoff
salzsa Anderthalb-Chlorchrom. — 1. Man dampft wässriges dreifach-•Aust -| eS Chromox y d zur Trockne ab, und setzt den Rückstand zurqj, reiauil § des übrigen Wassers einer höheren Temperatur aus. Vau-
cheu v erwaa delL VauqTeuT.B eiToV bleibt eine dunkelgrüne, * el 'flasse; diese verliert selbst bei 160° nicht alles Wasser, und verande t d ^wii.a° Cl1 sta rkerer Hitze bläht sie sich unter Wasserverlust sehr s Jjei ] 10 her■j ‘ J Pftrsichblüthroth; doch lassen sich die letzten Antheile W a s nian den
jhferatur und unter theiivveiser Zersetzung austreiben; selbst, bleibt
"dekstand im Oelbad auf 250° erhitzt und trockne Luit
Wasser zurück, und zugleich wird ein Theil des Chiorchroms durch den t,a Uelder Luft unter Chlorentwicklung in Chromoxyd verwandelt, welches demmenge eine grünliche Farbe ertheilt. II- Kose. — 2. BekzeLIUs eihltzt dCUKrch Abdampfen des salzsauren Chromoxyds erhaltenen Rückstand iu'her Retorte bis zur Sublimation, wobei nur wenig Salzsaure entweicht.
der kleinere Theil L5Ü8J sublimirt sich als unlösliches Chlorchrom; derSrofser e Weibt als löslic \, es z ' uruck ß Kll zKE>cs. — Gaülxhieb de ClagbbaGmelin, Chemie. B. II. 5. A. 36