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2 (1853) Leichte Metalle und spröde unedle schwere Metalle / von Leopold Gmelin
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Chrom,

[572. 573]

Dampfe des Halb-Clilorschwefels gefülltes Gefäfs durch eine Spitze denDampf der Verbindung treten, so bewirkt er eine lebhafte Verbrennung,ebenfalls unter Absatz des rosenrothen Pulvers. Kemp. In Ammo-niakgas verdickt sich die Verbindung unter glänzendem Feuer zu einer,noch einige Zeit fortglühenden dunkelbraunen Masse. Thomson. u> e

Röhre, in welcher das Ammoniakgas über die Verbindung streicht, erglüht an-haltend purpurroth; leitet man über den glühenden Rückstand noch mehr AinmO"niakgas, so verwandelt er sich in ein schwarzes Pulver. Liebig ( Pogg. 21 , 359VDieses ist Stickstoffchrom. Schköttf.r. Nach Pkrsoz ( Ann. Chim. Phys. 44,323) ist die mit Ammoniak gesättigte Masse eine Verbindung von 79,1 Dreifach'Chiorchrom und 20,9 Ammoniak. _ Quecksilber wirkt heftig ein. Dumas,Walter. Die Verbindung erhitzt sich beim Durchleiten von ölbilden-dem Gas, wird unter Entwicklung von Dämpfen des Oels des ölerzeu-genden Gases undurchsichtig, braun und zuletzt zu einem dunkelbrau-nen Pulver, welches CrCl 2 zu sein scheint, an der Luft zu einer grün-braunen Flüssigkeit zerfliefst, aus welcher Ammoniak ein grünbraunesOxyd fällt, während chromsaures Ammoniak gelöst bleibt. Tritt beimDurchleiten des ölbildenden Gases durch die Verbindung Luft hinzu, soerfolgt Entzündung, die ganze Masse wird glühend und verwandelt siebunter Ausstofsung eines dicken Nebels in grünes Chromoxyd. Wühler(Pogy. 13, 297). Bringt man die Verbindung in einer Schale in, vorherentzündetes, ölbildendes Gas, so erfolgt anhaltende Verbrennung, ol® eAbscheidung von Kohle. Kemp. Mit absolutem Weingeist erhitzt sichdie Verbindung meistens bis zur Entzündung, unter Bildung schwererSalznaphtha und einer grünen Lösung des salzsauren Chromoxyds-Wöhi.er, Thomson. Eine kleine Menge der Verbindung, mit absolutemWeingeist gemischt, entzündet ihn unter Explosion und heftige®Herumschleudern. Walter. Auch Terpenthinöl wird durch die VeT'binduug entzündet, undflolzgeist, Campher und Olivenöl mit Heftigkeitzersetzt. Thomson (««/. Transact. 1827; auch Pogg. 31, 607). Kolile u° dindig sind ohne Wirkung. Dumas, Thomson. In Wasser sinkt die Ver-bindung nieder und löst sich unter starker, bis zum Blasen werfengehender Erhitzung als Chromsäure und Salzsäure. Dumas, Walter-1573] Die Verbindung löst Iod ohne Zersetzung auf. Walter.

Sie absorbirt in der Kälte reichlich Chlorgas und bildet damit eine 11braunen, beinahe festen Teig, welcher an der Luft dicke, röthliclie,

Iod riechende Nebel ausstöfst, und sich in Wasser unter Zischen ui®Ausstofsen des überschüssigen Chlors löst. Dumas.

E. Wässrige salzsaure Chromsäure. 1. Man löst das chro®'saure Dreifach-Chlorchrom in Wasser. 2. Man zersetzt in der K® iedas chromsaure Blei- oder Silber-Oxyd durch überschüssige Salzsäure- Braune, nicht kryslallisirende Flüssigkeit, Gold auflösend, wird ®der Hitze unter Chlorentwicklung zu salzsaurem Chromoxyd, Moser jentwickelt beim Abdampfen röthlichgelbe Dämpfe, und lässt einbraunschwarze, glänzende, nicht krystallisclie Masse, Berzelius.

Chrom und Fluor.

fA. Einfach-Fluorchrom.. Grünlicher Niederschlag, der diedarüberstehende Flüssigkeit fast farblos lässt. Moberg. VV-1 , _

B- Anderthalb-Fluorchrom und flusssaures Chronioxyd-