Chromsaures Dreifach-Chlorchrom.
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[ 571 . 572 ]
Cr 2 0 3 ,3so3 _j_ 3C1. Das vorhandene Wasser scheint diese Zersetzungsweise zuveranlassen. Walt kr [Ami. Chim. Phys. 66, 387; auch Poyff. 45, 154) wendetdasselbe Verhältniss an, giefst aber das Vitriolöl durch eine im Tubus der Retorteefestigte S-Röhre nur nach und nach hinzu, damit die Masse nicht übersteigt,und sich die Dämpfe gut verdichten, kühlt Vorstofs und Vorlage stark ab, so dassi- tl, S das _ Ere l e Chlor entweicht, und erhitzt zuletzt gelinde, bis sich statt derothen Dämpfe gelbe zeigen. — Statt des einfach-chromsauren Kali’s dient auch'Weifach-sanres. Wühler, H. Rose. Thomson nimmt auf 10Th. Kochsalz 12 Th.ztacli-ehromsaures Kali. — 2. Dl'MAS {Arm. Chim. Phys. 31, 435) destillirtKochsalz mit chromsaurem Bleioxyd und Vitriolöl, und verdichtet den, an) Pf in einer stark erkälteten Röhre. — Das Destillat hält Überschus-ses Chlor absorbirt, bei stark erkälteter Vorlage in solcher Menge,•lass es zum Theil fest wird. Dumas, H. Rose. — Man reinigt es durcheiI)e theilweise Destillation, wobei das überschüssige Chlor entweicht,l, od die Schwefelsäure im Rückstände bleibt. Walter.
, Prächtig blutrothe Flüssigkeit, bei auffallendem Lichte schwarz;bei 21 ° von 1,71 spec. Gew. und bei 0,76 Meter Luftdruck den con-ptanten Siedpunct von 118 ° zeigend. Walter. Der Dampf hat diebarbe des Untersalpetersäuredampfes. Spec. Gew. des Dampfes (i, 262).
2
CrC13
Cr03
Cr C13,2Cr0 3
134,2 56,34
104 43,66
238,2 100,00
Oder:
3 Cr 84 35,27
3 CI 106,2 44,586 0 48 20,15
238,2 100,00
H. Rose. Wai.tkb.35,53 35,18
45,60 45,14
Chromdampf ?
Chlorgas
Sauerstoffgas
Maafs.
1
1
1
Spec. Gew.1,94042,45431,1093
Dampf des chroms. 3fach-Chlorchroms
1
5,5040
säu 0,6 Verbindut) g kann auch betrachtet werden als Cr0 2 Cl, d. h. als Chrom-Tdehu’ ln " elcber 1 ^t. Sauerstoff durch 1 At. Chlor vertreten ist; in dieser Be-nennt sie Walter: Acide chloro-oxychromique.
S l ,,.. er Dampf, durch eine glühende Röhre geleitet, zerfällt in kry-2fr , rtes Chromoxyd (ii, 544) , Chorgas und Sauerstoffgas. Wöhler.fei r ‘ ,2C, ) == Cr 2 0 3 4-0 f 2cl —Die Verbindung gibt mit Phosphor einenIt TI ß e Verpuffung. Dumas, Walter. Schon ein Tropfen der VerbindungPl eiaem nadelknopfgrofsen Stück Phosphor reicht hin. Dumas. Nur der feuchteVer | S .P aar gibt die Verpuffung; der trockne ist ohne Wirkung, und brennend'seht er im Dampfe der Verbindung. Thomson. — Schwefel zersetzt dieerbimjung unter Zischen. Dumas. Damit befeuchtete Schwefelbluinenbgen in einigen Minuten Feuer und brennen mit rother Flamme.Srh° M ^° N C Phil. Mag. Arm. 1 , 452; auch Kastn. Arch. 11, 217). Schwefel
neidet ein rosenrothes Pulver ah, Kemp f./. pharm. 20, 413), welches1« e ^ REG0EY [572] die Zusammensetzung und Eigenschaften des un-s bchen Anderthaib-Chiorchroms hat.— Leitet mau in die VerbindungLdrothiongas, so wird die Röhre, welche dieselbe enthält, rothglü-p R bd, unter Entwicklung von salzsanrem Gas und Fällung eines grünendivers, welches vielleicht Schwefelchrom ist. Kemp. — Den Dreifach-UpJP. r Ph°sphor und den Halb-Chlorschwefel zersetzt die Verbindung mitron, eit ’ unter Entwicklung starker Dämpfe und Fällung des rosen-Tnen unlöslichen Anderthalb-Chlorcliroms, Lässt man in ein mit dem