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2 (1853) Leichte Metalle und spröde unedle schwere Metalle / von Leopold Gmelin
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Antimonsaures Kali.

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lensaurem Kali ist sie strengflüssiger, und zerfällt in Antimon und inantimonigsaures Kali. LiEBIC. Das frisch gefällte Oxyd löst sich in gröfsernMengen von wässrigem Aetzkali und in noch gröfsern von kohlensaurem Kali; wirdes aber mit weniger Kali behandelt, als zur Lösung nöthig ist,'so nimmt es wenigdavon auf; nach anhaltendem Waschen mit Wasser hält es blofs noch 1 Proc.zurück. Schmelzt man Antimonoxyd mit kohlensaurem Kali, und kocht mit Was-ser aus, so hält das ungelöst bleibende Antimonoxyd etwas mehr Kali zurück,doch in keinem einfachen stöchiometrischen Verhältnisse. H. Rose U. Varren-trapp (Pogg. 47,326).

C. Antimonigsaures Kali. a. Einfach. Man schmelzt anti-nionige Säure mit überschüssigem Kalihydrat oder kohlensaurem Kali,zieht das überschüssige Kali mit kaltem Wasser aus, und behandeltdann mit kochendem. Letztere Lösung trocknet beim Abdampfen, ohneetwas Krystallisches zu geben, zu einer gelblichen Salzmasse von alka-lischem und metallischem Geschmack ein, welche völlig in Wasser lös-lich ist (sehr wenig in Kali-haltendem), und aus deren Auflösung anderesauren, selbst Kohlensäure, in kleinerer Menge einwirkend, b nieder-schlagen.

. k- Zweifach. Weifses Pulver, welchem stärkere Säuren allesKali entziehen. Berzeuls.

At.

KO 1SbO» 1

a Berzemus. At. b Nach Berzelius.

47,2 - 22,67 23,37 1 47,2 12,78

161,0 77,33 . 76,63 2 322 87,22

1 "" 208,2 100,ÖO 100,00 " 1 369,2 100,00

TWird durch Kochen mit Wasser in sich auflösendes antimonsau-res und gröfslentheils ungelöst bleibendes Antimonoxyd-KaliZersetzt. Ist demnach als ein Gemenge beider Salze anzusehen. Berzei.ius{Lehrbuch 3, 189). L ~| fAuch 1kkmv' (A r . Jnn. chim. Phys. 12, 498) läugnetdie Existenz dieser beiden Salze und betrachtet den durch Schmelzen der soge-nannten antimonigen Säure mit Kali erhaltenen Körper als antimonsaures Kali,gemengt mit mehr oder weniger Antimcmoxyd-Kali. l/y.~]

B. Antimonsaures Kali. pd. Halb. fremys neutrales meta-antimonsaures. _ 2K0,Sb0 3 . Beim Schmelzen von 1 Th. Antimon-säure und 3 Th. Kali im Silbertiegel erhält man eine in kalihaltigemnasser vollkommen lösliche Masse; die Lösung setzt beim Verdunstendas Salz in rundlichen Krysfallen ab. Diese sind sehr zerfliefslich undschwer zu reinigen, da sie durch Wasser zersetzt werden, Fremy fanddas Verhältnifs von Säure und Base darin = 1 : 1,729 und 1 : 1,63 während dieFormel das Verhältniss 1 :1,78 verlangt. Man kann dieses Salz daher als ein halb-saures betrachten. Wird es einige Zeit mit Wasser gekocht und die Lö-sung eingedampft, so setzt sich bald gummiartiges b, y ab und dieFlüssigkeit enthält freies Kali. Mit kaltem Wasser zersetzt es sich infreies Kali und wenig lösliches körniges b, Ö. Freuy qv. Ann. cinm.Pl m. 12, 502; 23, 408.)

b. Einfach. a. Man setzt das siebenfach gewässerte Salzeiner Temperatur von 200° aus.

ß. Dreifach-gewässert. Man erhitzt das fünffach gewässerteSalz einige Stunden auf 160°. In kaltem Wasser vollkommen unlöslich.Bei lange fortgesetztem Kochen nimmt es 2 At. Wasser auf und ver-wandelt sich in gummiartiges fünffach-gewässertes Salz. Vif. - !