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Verhandlungen der vierten Versammlung Schweizerischer Forstwirthe in Zürich im Monat Juni 1847
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nung des Herrn Forstrath Gehret sein, daß das fraglicheSystem überall Anwendung finde. Seiner Ansicht nachsei dasselbe namentlich da passend, wo bereits eine land-wirthschaftliche Benutzung des Waldbodens stattfindet. DerRedner wünschte, daß auch von den Gegnern dieses Sy-stems Versuche angestellt würden.

Die Hindernisse einer allgemeinen Verbreitung des be-sprochenen Wirthschaftssystems möchten:

1. bei Gemeinden in der sehr kvmplizirten Ausführung,

2. in der Erfahrung liegen, daß in den weiten Hoch-waldreihen kein schönes, astloseö Bauholz erzogenwerden könne.

Bei den von Walo v. Greierz angeführten zumSchutze von jungen Schlägen gegen den Weidgang aufGrabenaufwürfen ausgeführten Reihenpflanzungen zeige sichallerdings ein außerordentlicher Zuwachs, aber auch die Er-scheinung, daß das Bauholz nichts tauge, wenigstens seidieß die herrschende Ansicht.

Zur Beseitigung des letztberührten Uebelstandes möchtenamentlich ein kürzerer Umtrieb für den Vorwald, besondersbezüglich der Birke, so wie engere Pflanzung in den Hoch-waldreihen, dagegen größere Entfernung der Reihen selbstzweckdienlich sein.

Als Beweis, welche wesentliche Vortheile aus der inFrage liegenden BewirthschaftungSweise hervorgehen, theilteder Redner die Erfahrungen mit, welche er seit einigenJahren bei einer Art Vorwaldnutzung im Hochwaldbetriebgemacht habe.

Auf IVr Juchart ü 40000 Quadratfuß übergab Emilv. Greierz das Waldland zur Rodung an arme Leute, mitdem Versprechen, diese Fläche denselben gegen das Jäten derAussaat auf drei Jahre zur landwirthschastlichen Benutzungzu überlassen und zwar im ersten Jahre für den Kartoffel-bau, im zweiten für Roggen und im dritten Jahr für Haferund Staudenkorn. Die Uebernahme dieses Kulturlandes,welches gegen Norden abgedacht ist, und einen ziemlich