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wachsenen. Er erwähnt einer von Kasthoser vollzogenenReihenpflanzung in circa 30 Fuß Abstand, von Lerchen,in der Gras von 2 Fuß Hohe vorkomme, das, wenn gleichstark mit abgestorbenen Aesten vermengt, immer als eineangenehme Zugabe betrachtet werden muffe. Diese Lerchenzeigen ausgezeichnetes Wachsthum. Im Weiter» erwähnter eines 90jährigen LerchenVestaudes, welcher in der Nähevon Bamberg auf Sandboden vorkomme. Dieser Bestandenthalte Stämme von 100 Fuß Länge und das Holz vonausgezeichneter Qualiltät. Er führe dieses Beispiel als Be-weis an, daß auch in den Niederungen auf passendem Bodenund geeigneter Lage die Lerche sowohl in Bezug auf Quan-tität als Qualität Vorzügliches leiste.
Bezirksrath Hagmann erwähnt, daß der Lercheu-kultur, namentlich wenn Pflanzen aus mildem Klima inrauheres versetzt wurden, in den Höhen große Gefahr durchSchnecdruck drohe. Er glaubt daher, daß zur Beseitigungdieses Nachtheiles hier entweder ein Abschneiden der Gipfelstattfinden müsse, oder die Benutzung von natürlichem Au-sluge.
Forstmeister Meister wünscht von Rietmann nochzu vernehmen, bei welcher Höhe natürlicher Anflug sich zuzeigen beginne und worin er die Gründe des Ausbleibensder natürlichen Besamung in tiefern Gegenden finde. — ImKanton Zürich z. B. zeige sich selbst in den höher gelegenenLerchenbeständen kein Anflug, was er sich nur durch wahr-scheinliches Verharzen der Zapfen, welches das Ausfliegendes Samens verhindere, erklären könne.
Rietmann erwiedert, daß diese Grenze in seiner Ab-handlung bereits angegeben worden sei. Der Grund derfraglichen Erscheinung beruhe wahrscheinlich auf der in denHähern Lagen der Kantone Appenzell und St. Gallen herr-schenden größer» Kälte und dem größer» und öfter eintre-tenden Wechsel der Witterung, wodurch das Harz mehrvertrocknet, verwittert, mehlartig aufgelöst wird und wenigerflüssig, auch die Schuppen der Zapfen in geringerm Maße