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Verhandlungen der vierten Versammlung Schweizerischer Forstwirthe in Zürich im Monat Juni 1847
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48
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gepflanzt worden. Die anstoßende Waldwiese wurde 184-4mit Eschen, Ahorn, Birken, Rothtannen und Lerchen be-pflanzt, die gut gedeihen.

Diese Mittelwaldschläge nehme» einen theils östlich,theils südöstlich geneigten Hang ein. Der Boden ist sehrbindender Lehm.

Die Besichtigung dieser Waldungen veranlaßte eineziemlich lebhafte Diskussion über den Miltelwaldbetneb,wobei die meisten anwesenden Forstwirthe in ihren Ansich-ten sich dahin vereinigten, daß diese Betriebsweise, welchezwar noch über den weitaus größern Theil unserer Laub-waldungen sich ausdehnt, in den meisten Fällen ebenso wenigfür Gemeinden und Korporationen als für den Staat zuempfehlen sei, indem dieses Wirthschaftsspstem den gehegtenErwartungen, bezüglich des berechneten Ertrages, nur seltenentspreche, die Ertragsverhältuisse vielmehr mit jedem neuenUmtriebe sinken. Eben so sehr war man darüber einig, daßes nicht immer und namentlich in Gemcindewaldungen, wodie Bestrebungen des Wirthschafters in dem Eigensinn und denPrivatinteressen der jeweiligen Gemeindevorsteher, so wie indem Aberwillen der Gemeindsgenossen gegen jede Beschrän-kung oder Veränderung im bisherigen Holzbezug nicht selteneinen unüberwindlichen Damm finden in der Macht desForstmannes liege, die Umwandlung in Hochwild, auchwenn sie wirthschaftlich vollständig gerechtfertigt erscheint,durchzuführen.

Im weiter» Verfolg unserer Erkursion gelangten wir indie Spitalamtswaldungen, die, wie bereits bemerkt, eben-falls von dem 1798/99 angelegten Verhau herrühren undvorherrschend mehr oder weniger gut bestockte Buchennieder-waldungen sind, die aber durch die darin schon wiederholtvorgenommenen starken Durchforstungen und bei nunmehri-gem Alter von 48 Jahren mehr den Charakter eines Buchen-hochwaldes tragen. Es soll dann auch der Hochwaldbetriebhier wieder eingeführt, an die Stelle des Laubholzes aberdas Nadelholz treten. Diese Umwandlung ist bereits seit