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Die Veränderungen der Thierwelt in der Schweiz seit Anwesenheit des Menschen / L. Rütimeyer
Entstehung
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Unter den Eigentümlichkeiten, welche die wissen-schaftlichen ltichtungen der Gegenwart charakterisiren, wirdwohl der Eifer, welcher der Untersuchung der Anfänge desMenschengeschlechtes zugewendet wird, zu den bezeich-nendsten gehören. War auch diese Aufgabe, sobald sieeinmal erfasst war, von vornherein in hohem Grade geeig-net, das Interesse zu fesseln, so hinderten doch verschie- *dene Umstände lange Zeit, sie ernsthaft an die Hand zunehmen. Einmal die Frage nach ihrer Berechtigung, dieScheu, der einzigen und schon durch ihr hohes Alter ehr-würdigen Erzählung, die mau darüber hatte, so unbestimmtsie auch lautete, etwas beizufügen oder gar entgegenzu-halten. Noch mehr der Mangel einer Methode. Dahernunmehr, da diese Hindernisse beseitigt scheinen, die Hast,das Versäumte nachzuholen, und die anfängliche Geschichtedes Menschen doch mindestens auf eine ähnliche Stufe zuheben, wie sie für seine wichtigsten Mitgeschöpfe schonlange erreicht war.

Diese Parallele weist sofort auf das Wesen der Me-thode, an welcher es so lange fehlte. Auf einem Gebiet,welches sich den Hiilfsmitteln der Historie, der Aufsu-chung der Aufeinanderfolge von Personen oder Generationenentzog, mussten die Bemühungen aller Art scheitern, sobaldman nicht den Menschen in weit abstracterer Form, alsSpecies, als Gegenstand der Naturgeschichte auffasste