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Die Veränderungen der Thierwelt in der Schweiz seit Anwesenheit des Menschen / L. Rütimeyer
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und die Untersuchung in ein dieser Form entsprechendesGeleise leitete. Was Wunder, dass dann, da keine einzigeandere Art von Geschöpfen so vielfache Ueberreste ihresDaseins hinterlassen hat, nicht nur Knochen, sondern allemöglichen Zuthaten zu den Ueherbleibseln des unmittel-baren Lebens, wie Nahrungsmittel und die Gerätschaften,um sie zu gewinnen, wie Schmuck und Waffen, Denkmälervon Kunst und Sprache was Wunder, dass dann dienaturhistorische Methode in sehr kurzer Zeit gewissermassenstaunenswerthe Ergebnisse zu Tage förderte.

Bekanntlich hat die Schweiz zu diesen Entdeckungeneinen sehr ansehnlichen Beitrag geliefert. Sind doch sogardie Namen, womit man noch jetzt die nun enthüllten Epo-* chen dieser Geschichte bezeichnet, die Epoche des Eisens,der Bronze, der polirten und der unpolirten Steingeräthe,gutentheils auf die Anschauungen gegründet, welche sichan die Untersuchung der schweizerischen Pfahlbautenknüpfen.

So überraschend und reich auch diese Ernte war, sowar sie doch gewissermassen in sehr kurzer Zeit einge-heimst. 20 Jahre nach der Entdeckung des ersten Pfahl-baues findet sich die Lehre von den neu gefundenen Zeit-altern nicht nur den paar ersten Seiten mancher Schulbüchereingefügt, sondern die Untersuchung selbst ist in tiefereSchichten der Zeit vorgeschoben worden, welchen gegenüberdie bisher bekannten so jung erscheinen, wie die Gegen-wart im Vergleich mit den Zeiten, die der Bearbeitung derMetalle vorangingen. Mit der Aufdeckung des Bronze-und des Steinalters in der Schweiz hielt diejenige einernoch altern Steinzeit in Dänemark und in West-Europa sogar Schritt, und an Fülle von sorgfältigen Beobachtungenüber Menschengeschichte überholte dieser neue Zweig von