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Oeuvres posthumes de Mr. de Saint-Martin.
Tome second*).
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P. 7. Z. 1—10. Man greift zu den Waffen, wenn derGegner keine Räson annimmt, oder wenn man ihm selber keinezu geben hat.
P. 8. Z. 23—26 ff. Nach Hegel ist die Vernunft das Er-kennende und das Erkannte, welches sich erkennend alle Dingeweiss, also das Verbum Est selber. Aber diese Vernunft hat
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der Mensch nicht, wohl aber sie ihn **).
P. 12. Z. 17—21. Wie jedes Sein auf Wissen, so beziehtsich jedes Wissen auf Sein. Es gibt kein Sein, das nicht 'ge-wusst ist ***). iJ
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*) Tome premier der Oeuvres posthumes fand sich im Nachlasse Baader’snicht vor. v. O.
**) Baader scheint es hier Hegeln noch immer offen halten zu wollen,seine Lehre vom absoluten Geiste im Sinne des höheren Theismus zu fassen,gibt ihm aber zugleich zu verstehen, dass er im anderen Falle in crassemIrrthum sich befinde. Ueber den wahren Sinn der Hegel’schen Lehre vomabsoluten Geiste kann man sich nicht täuschen, wenn man die betreffendenNachweisungen in den Werken J. H. Fichte’s, Carl Ph. Fischer’s, Ulrici’s,Sigwart’s u. A. vergleichen will. Lehrreich sind auch die Darstellungen undBeurtheilungen der Hegel’schen Lehre von Schaarschmidt, Barach undKirchner. Die Vergötterung des menschlichen Geistes durch Hegel ist amprägnantesten nackt und fract ausgesprochen in seinen Vorlesungen über dieGeschichte der Philosophie im XV. Band der s. Werke S. 689—690. v. Ö.
***) Nicht darin irrte J. G. Fichte, dass er kein Sein ausser dem Wissenzuliess, sondern darin, dass er nicht begriff, dass das Unendliche ein