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sind, die aber, weil sie selbst nicht denkend, sondern nur energisch(Natur) sind, auch nichts Regelmässiges und Allharmonisches her-vorbringen würden, wenn ihre Wirksamkeit nicht durch die be-ständige Aufsicht der Cause active et intelligente regiert würde.“Wenn diese Lehre Kleukern übrigens nicht gefallen will, so sinddoch die Gründe, die er dagegen anführt, nicht tiefgehend undjedenfalls hätte man erwarten sollen, von ihm die Untrennbarkeitdieser Lehre vom gesammten System durchschaut und ausge-sprochen zu sehen. Kaum wird man die erhobene Einwendungfür Ernst zu nehmen haben, wie ja auch sonst in dieser Schriftunverkennbar ist, dass ihr Verfasser, damit er um Gotteswillenvon seinen Zeitgenossen auch nur angehört werde, öfter Vorbe-halte macht, an deren vollen Ernst man zu zweifeln Grund hat.
P. 263. Z. 26 — 27. Die Frage: ob es drei oder vierElemente gibt, ist nicht so unerheblich als Kleuker meint.
P. 264. Z. 1—17. Wenn das Wesen in drei ist, so ist
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die Einheit in der Form.
P. 265. Z. 4—12. Die drei chemischen Gründe: Merkur,Schwefel und Salz verhalten sich zu den drei Elementen: Feuer,Wasser und Erde, wie Organe zu ihren Kräften (facultés).
P. 267. Z. 1—10. Wie die Action der Gottheit kein Schaf-fen aus Nichts ist, ebensowenig ist sie ein Zeugen als Verviel-fältigung seiner selbst. Sie ist vielmehr (aus sich) schaffendeEnergie, wie J. Böhme sagt.
P. 268. Z. 6—16. Mit andern Worten die Neueren habenmit ihrem abstracten Theismus und Deismus einen naturlosënund menschenloseu , unnatürlichen und unmenschlichen Gott ein-geführt.
P. 268. Z. 21—27. Doch! — Ich spreche und es bewegtsich mein Arm.
P. 269. Z. 14 — 26. Sehr gut sagt Kleuker : „Wer denuralten Grundsatz, dass alles Sichtbare im Unsichtbaren wesent-lich und urbildlich enthalten sei, gelten lässt, dem wird es leicht,von sieben sichtbaren Mobilien auf sieben unsichtbare zu sehliessen.“Wir sehen nemlich nur die Contenta, aber die durchsichtigenGefässe (Träger) nicht.