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1 (1851) Franz von Baader's gesammelte Schriften zur philosophischen Erkenntniswissenschaft als speculative Logik / herausgegeben von Franz Hoffmann ...
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wann immer ob nun schon bald oder erst nach Jahrhunderten,auftreten.

Es ist einleuchtend, dass der vorliegende Band der WerkeBaaders, die philosophische Erkcnntnisswissensehaft oder Logikenthaltend, ganz besonders geeignet sein muss, in die eigenthiim-lichc Weltanschauung unseres Philosophen einzuführen. Dabeikann es nach der bekannten Weise desselben Niemanden weiterbefremden, in diesem Bande nicht reine Erkenntnissichre anzu-trell'en und vielmehr unseren Denker schon liier in alle Gebieteder übrigen philosophischen Wissenschaften hinüberstreifen zusehen, gleichwie sieh durch alle folgenden Bände wieder erkennt-nisswissenschaftliehe Untersuchungen hindurehziehen, die das hierentwickelte Erkenntnisswisscnschaftliche bald erläutern, bald durchneue und wichtige Gcsichtspuncte erweitern und bereichern. Fürden Herausgeber zeigte sich dabei die besondere Schwierigkeit,so viel thuulich die vielen Wiederholungen, welche in BaadersSchriften Vorkommen, zu beschränken. Diejenigen Wiederholun-gen zwar, welche entweder mit andern Worten geschehen oder,wie meistens mit neuen Gedanken und Beziehungen durch-flochten sind, konnte der Herausgeber zu entfernen sich nichtentschliessen, weil der Charakter und vor Allem der Gehalt desGanzen dadurch wesentlich beeinträchtigt worden wäre. Ganzbesonders war es nicht thunlich, aus der Abhandlung Nr. XIVüber den Zwiespalt 'des religiösen Glaubens und Wissens &c.Alles zu streichen, was in der nächst vorhergehenden Abhand-lung Nr. XIII über das Verhältniss des Wissens und Glaubens öfterfast mit denselben Worten schon gesagt war, da sonst die damitverwebten Gedanken sammt den Anmerkungen hätten geopfertwerden müssen. Der Uebelstand dieser Wiederholungen, der indieser Weise kaum in einem der folgenden Bände wieder Vorkommenwird, dürfte reichlich durch die Tiefe und den Keichthum der indiese Abhandlungen niedergelegten Gckankcn aufgewogen werden.Dagegen entfernte der Herausgeber in allen anderen Fällen unbe-denklich diejenigen Wiederholungen, w r elchc in nicht ganz geringerAnzahl früher und anderwärts schon Gesagtes wörtlich wieder-geben , mochte es nun im Text, oder mochte es in den Aumcr-